Photovoltaik Archive - SPD & parteifreie Bürgerinnen und Bürger https://spd-parteifreie-forstern.de/tag/photovoltaik/ Wed, 11 Oct 2023 11:13:20 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.3 https://spd-parteifreie-forstern.de/wp-content/uploads/2019/12/cropped-LogoMakr_8X5EEu-1-1-32x32.png Photovoltaik Archive - SPD & parteifreie Bürgerinnen und Bürger https://spd-parteifreie-forstern.de/tag/photovoltaik/ 32 32 Gemeinderatssitzung 10.10.2023: Kassenbericht, weitere PV-Anlage & Energiegenossenschaft https://spd-parteifreie-forstern.de/gemeinderatssitzung-10-10-2023-kassenbericht-weitere-pv-anlage-energiegenossenschaft/ Tue, 10 Oct 2023 19:38:25 +0000 https://spd-parteifreie-forstern.de/?p=2831 TOP1: Genehmigung der Niederschrift über die öffentliche Sitzung des Gemeinderates vom 19.09.2023 Einstimmig genehmigt. TOP2: Kassenmäßiger Zwischenbericht der Haushaltswirtschaft zum 30.09.2023 Der Zwiwchenbericht wird für die staatliche Rechnungsprüfung zum 30.9. erstellt und den Gemeinderäten ebenfalls zur Information vorgelegt. Bürgermeister Streu wies auf die wesentlichen Ausgaben und die Ausschöpfung der Haushaltsansätze bei den einzelnen Maßnahmen hin. […]

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Einstimmig genehmigt.


  • TOP2: Kassenmäßiger Zwischenbericht der Haushaltswirtschaft zum 30.09.2023

Der Zwiwchenbericht wird für die staatliche Rechnungsprüfung zum 30.9. erstellt und den Gemeinderäten ebenfalls zur Information vorgelegt. Bürgermeister Streu wies auf die wesentlichen Ausgaben und die Ausschöpfung der Haushaltsansätze bei den einzelnen Maßnahmen hin.


  • TOP3: Beratung und Beschlussfassung über die Erhöhung der Großraum München-Zulage

Hintergrund: in der Gemeinderatssitzung vom 13.10.2020 hatte der Gemeinderat beschlossen, ab 1.1.2021 eine hälftige Zulage in Höhe von damals 135.-€ einzuführen. 

Bürgermeister Streu erläuterte, dass bei Bewerbungsgesprächen die Bewerber erstaunt seien, dass Forstern – im Gegensatz zu einigen umliegenden Gemeinden – nur die hälftige Zulage bezahlt. Würde man die volle Zulage bezahlen, so ergäbe sich eine Erhöhung der Personalkosten um 107T€ auf eine Gesamtbelastung von dann 214T€ pro Jahr. Um hier bei der Personalsuche wettbewerbsfähig zu sein, sei die Zulage ein Unterscheidungspunkt, zu dem die Sichtweise des Gemeinderats eingeholt werden soll.

Dr. Mirko Doerk sah die Erhöhung mit Blick auf den Arbeitsmarkt als „alternativlos“ an. Sebastian Klinger befürchtete eine „Spirale“, die sich die Gemeinden irgendwann nicht mehr leisten können. Anton Oskar fragte nach, ob die Zulage bei den Kindertagesstätten auch zu einer Erhöhung des Zuschusses führt. Dies sei nicht mehr der Fall, erklärte Herr Goldammer.
Anette Scharmatinat erklärte, dass es aus ihrer Erfahrung nach bei tarifgebundenen Löhnen schwierig sei, wenn die Tarife in Hof und Forstern die gleichen sein. Bürgermeister Streu ergänzte, dass man im Rahmen des TvÖD kaum eine Chance hat gegenüber den Gehältern in der Wirtschaft. Peter Feckl pflichtete Sebastian Klinger in der Befürchtung einer Kostenspirale bei. Auch Gerhard Eicher unterstrich, dass der Lohn aus seiner Sicht nur eine Komponente sei, um Bewerber für sich zu gewinnen. Alleine nur mehr zu bezahlen wird aus seiner Sicht nicht ausreichen, auch wenn er jedem ein gutes Einkommen gönne.

Bürgermeister Streu wies darauf hin, dass die Gemeindeverwaltung aktuell im Vergleich zur Gemeindegröße und den Verwaltungsaufgaben 7 Vollzeitstellen zu wenig besetzt habe und man hier sehr dankbar sein muss, daß die Mitarbeiter in der Verwaltung eine tolle Leistung erbringen. Was dann „auf dem Lohnzettel steht“ sei ein wesentlicher Aspekt, auch als Wertschätzung der Mitarbeiter. Maria Feckl schloss sich daran nochmal an und sagte, es sei „auch das Geld“ wichtig bei einer Arbeitsstelle, wenn auch nicht nur. Georg Els führte aus, dass aus seiner Sicht diese Münchenzulage einen Wettbewerb schafft, der eigentlich so nicht vorgesehen ist im Konstrukt des TvÖD. Ob man sich an diesem Wettbewerb beteiligen wolle, sei eine Frage, die man aber als einzelne Gemeinde nicht selbst und frei entscheiden könne, wenn man Personal benötige. Die Haushaltslage der Gemeinde spräche zwar dagegen, er spricht sich aber mit Blick auf die Wertschätzung des bestehenden Personals und der Personalneugewinnung dafür aus, hier die volle Zulage zu gewähren. Erwin Nominacher schloss sich der Argumentation an und hoffte, dass die Fluktuation damit auch gedämpft werden kann, denn auch diese koste Geld, wenn auch die 100T€ „viel Geld für unseren Haushalt“ seien.

In der nächsten nichtöffentlichen Sitzung sollen auf Basis der bestehenden Gehaltsstrukturen den Gemeinderäten ein genaueres Bild dargelegt werden um dann einen Beschluss fassen zu können.


  • TOP4: Errichtung einer weiteren PV-Anlage auf einem öffentlichen Gebäude; Beratung und Beschlussfassung

    2 Gebäude waren für dieses Jahr vorgesehen, die Anlage auf der Villa Löwenzahn ist seit einigen Wochen fertig, speist jedoch noch nicht ein.

Als zweites Projekt stellte Herr Gärtner ein mögliches Projekt beim neuen Kinderhort vor. Das Dach könnte mit ca. 60 Modulen belegt werden, so dass ca. 25 kWp auf das Dach passen. Der Strombedarf lag 2020 bei 10.725 kWh/a, so daß eine kleinere Anlage für die Deckung dieses Verbrauchs ausreichend wäre. Man könnte auch überlegen, ob eine Leitung zur Direktnutzung des Überschusses ins Rathaus gelegt werden kann.

Bürgermeister Streu erklärte, dass durch die Renovierung des Gebäudes mit LED und die geänderte Nutzung der Stromverbrauch niedriger als bisher sein könnte und man daher die Meinung des Gemeinderats einholen wollte, ob man die Anlage kleiner ausführt oder die maximal mögliche Fläche nutzt und die Versorgung anderer Gebäude mit überlegt.

Mehrere Gemeinderäte sprachen sich für die maximale Belegung der Dachfläche aus und begrüßten die Idee, das Rathaus mitzuversorgen. Peter Feckl wies darauf hin, dass man die bestehende Blitzschutzanlage prüfen müsse, weil diese sich problematisch in Form von Verschattung auswirken könne. Erwin Nominacher sprach sich ebenfalls für eine Maximalbelegung aus, auch mit Blick auf die Option, die Heizung des Horts zukünftig auf eine Wärmepumpe umzustellen, wenn ein Austausch ansteht.

Die Verwaltung wird beauftragt die Maximalbelegung und Versorgung des Nachbargebäudes zu prüfen und in der nächsten Gemeinderatssitzung vorzustellen. Einstimmig.


  • TOP5: Vorstellung EGIS – Energiegenossenschaft Inn-Salzach eG

Herr Pascal Schmidtner von der EGIS (egis-energie.de) stellte anhand einer Präsentation die Energiegenossenschaft vor. Der Termin kam zu Stande, weil man sich seitens der Gemeinde die Frage stellte, wie man weitere Gebäude und Flächen nutzen könnte und wie man diese umsetzen könnte. Ein Teil der Informationen zu Preisen und Geschäftsmodell wird in der nichtöffentlichen Sitzung erfolgen.

Das erste Projekt der EGIS wurde 2013 umgesetzt. Im nächsten Schritt wurde gleich eine sehr große Anlage mit 8,7 MWp in Form einer Agri-PV umgesetzt. Weitere Freiflächenprojekte, auch auf einer großen Logistikhalle und eine Speicheranlage mit 7,2 MWh folgten. Bei allen Anlagenplanungen werden inzwischen solche Speicheranlagen planerisch mitgedacht. Auch Carportanlagen mit Ladeinfrastruktur wurden umgesetzt. Fernwärmeprojekte und Ladeinfrastrukturprojekte werden stetig ausgebaut. Aktuell gibt es 2000 Genossenschaftsmitglieder in der EGIS und 26 Kommunen sind vertreten.

Die Anfrage der Gemeinde Forstern an die EGIS folgte der Idee, keine eigenen gemeindlichen Investitionen stemmen zu müssen und keinen Verwaltungsaufwand zu haben. Die Bürgerinnen und Bürger können beteiligt werden und man erreicht eine Reduktion der CO₂-Emissionen. Willy Ertl fragte nach der Gewinnverteilung. Diese erfolge aus „dem großen Topf“, nicht anlagenindivudell.

Mögliche Projekte in Forstern

Bei der freiwilligen Feuerwehr könnte eine 4-seitige Belegung erfolgen mit ca. 100 kWp. Es sind 2 Anlagen vorgesehen: eine Eigenverbrauchsanlage mit ca. 29 kWp und eine Volleinspeiseanlage mit 70 kWp. Der Verbrauch des Gebäudes liegt bei 45.000 kWh/a, so daß man mit der Eigenverbrauchsanlage eine solare Deckung von ca. 38% erreichen könnte.

Auf der Turnhalle der Schule könnte mit Ost-Westausrichtung auf dem Blechfalzdach eine Anlage mit ca. 98 kWp, die komplett den Eigenverbrauch der Schule decken würde. Die solare Deckung läge hier bei ca. 37%.

Das Vertragskonstrukt sieht wie folgt aus: Die EGIS bezahlt für die Gebäudenutzung Miete für das Dach, die Kommune schließt einen Vertrag für die Stromlieferung zu einem vergünstigten Preis ab. Sebastian Klinger fragte nach der Laufzeit des Dachmietvertrags. Dieser läuft 25 Jahre. Weitere Nachfragen gab es zu möglichen Reparaturfällen an den Dächern während der Laufzeit des Pachtvertrags.

Genossenschaftsbeteiligung

Ein Anteil an der Genossenschaft beträgt 150.-€ zzgl. 5.-€ Aufgeld pro Anteil für die Verwaltung. Die Kündigungsfrist beträgt 36 Monate, man ist ab dem Folgemonat des Eintritts dividendenberechtigt. Es gibt keine Nachschusspflicht. In der Generalversammlung hat jedes Mitglied, unabhängig der Einlage, eine Stimme. Die Dividenden lagen in 2022 bei 6%, zuvor um die 4%.

Weitergehende Informationen werden im nichtöffentlichen Teil der Sitzung besprochen.


  • TOP6: Anfragen – Informationen
    • Bürgermeister Streu informierte, dass im Schulhaus eigebrochen wurde. Der erbeutete Geldbetrag war klein, der Sachschaden liegt allerdings bei 10T€ – 15T€.
    • Für die kommunale Wärmeplanung wurde ein Fördermittelantrag gestellt, ohne Gemeinderatsbeschluss wird keine Planung gestartet.
    • Georg Els fragte nach dem Stand zum Recyclinghof. Hier gibt es laut Bürgermeister Streu keinen neuen Sachstand.
    • Auf der Tartanbahn, am Hartplatz und am Schulhaus findet man aktuell starke Verschmutzungen, auch mit Glasscherben. Wenn sich das nicht bessert, ist zu befürchten dass man den Bereich womöglich nicht länger öffentlich zugänglich machen könne, so Bürgermeister Streu. Vom Hausmeister der Schule habe man Bilder erhalten, die auch veröffentlicht werden sollen.

 

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Gemeinderatssitzung 13.6.2023: Ortsmitte (Rahmenplan), Hundesteuer, Feuerwehrpager & PV auf dem Kindergarten https://spd-parteifreie-forstern.de/gemeinderatssitzung-13-6-2023-ortsmitte-rahmenplan-hundesteuer-feuerwehrpager-pv-auf-dem-kindergarten/ Tue, 13 Jun 2023 19:28:20 +0000 https://spd-parteifreie-forstern.de/?p=2687 TOP1: Genehmigung der Niederschrift über die öffentliche Sitzung des Gemeinderates vom 30.5.2023 Einstimmig genehmigt. TOP2: Städtebauförderung - Rahmenplan öffentlicher Raum; Vorstellung der Ergebnisse Zu diesem Punkt waren die Planer der Büros sowie Frau Kipp von der Regierung von Oberbayern anwesend. Die Planungen, die nunmehr 1,5 Jahre angedauert haben und auch eine Bürgerbeteiligung mit Bürgerspaziergang und […]

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  • TOP1: Genehmigung der Niederschrift über die öffentliche Sitzung des Gemeinderates vom 30.5.2023

Einstimmig genehmigt.


  • TOP2: Städtebauförderung – Rahmenplan öffentlicher Raum; Vorstellung der Ergebnisse

Zu diesem Punkt waren die Planer der Büros sowie Frau Kipp von der Regierung von Oberbayern anwesend. Die Planungen, die nunmehr 1,5 Jahre angedauert haben und auch eine Bürgerbeteiligung mit Bürgerspaziergang und einer weiteren Informationsveranstaltung beinhalteten, mündeten in die heutige Abschlußpräsentation.

Nicht nur das Kerngebiet wurde für die Planung berücksichtigt, sondern auch die Ortseingänge, da diese für die Verkehrslenkung und ggf. Weiterentwicklung entscheidend sind. Die Eigentumsverhältnisse sowie die Staatsstraße begrenzten in Teilen die Planungsmöglichkeiten und auch die Wünsche, die von den Bürgern geäußert wurden.

Die „Umsetzungsbausteine“ wurden einzeln erläutert:

    • Am Ortseingang Nord (Feuerwehr) könnte ein Kreisverkehr den Verkehr verlangsamen und das neue Gewerbegebiet erschließen. Eine Querungshilfe auf Höhe des möglichen Supermarktstandortes ist ebenso eingezeichnet wie eine Begrünung des Straßenbereichs als Allee. Die Bäume stehen zur Straße leicht vertieft, so daß diese Fläche auch als Regenrückhaltebereich für Starkregenereignisse dient. Dort, wo die Straße heute breiter als 6,50m ist, können Flächen für einen Gehweg gewonnen werden.
    • Im Bereich neue Ortsmitte soll eine Aufenthaltsqualität geschaffen werden und die Dominanz und Trennung durch die Staatsstraße aufgehoben werden. Hierzu ist ein Straßenbelagswechsel im Ortskern geplant, der optische Verbindungen schafft und signalisiert, daß hier ein Ortsbereich ist.
      Der Vorschlag des Belagwechsels wurde kurz im Gemeinderat diskutiert, da hier Bedenken bezüglich der Lärmemission bei anderen Belägen als einer Teerstraße geäußert wurden. Dies sei sicherlich zu bedenken, so Bürgermeister Streu, jedoch müsse doch jedem klar sein, daß sich „in der Ortsmitte, wo sich unsere Kinder und die Bürger aufhalten, etwas ändern müsse!“ Und auf die Lärmsituation im Sitzungssaal durch die Straße bezogen: „Ich möchte zum Beispiel auch mal eine Gemeinderatssitzung bei offenen Fenstern machen können!“

Frau Knipp hatte Broschüren für den Gemeinderat dabei, in denen Beispiele für Umsetzungen enthalten sind, so dass man sich auch vor Ort Beispiele ansehen könnte.

    • Im Bereich der Staatsstraße Süd war auch die Begrünung prägend für den Entwurf und eine Verlangsamung des Ortseingangsverkehrs. Eine Verkehrsinsel am Ortseingang soll hier entschleunigend wirken. Der Bereich am Eichergebäude weist in der Planung durch die Längsparker einen Raumgewinn auf, der auch Platz für eine Freischankfläche schafft und so mehr Aufenthaltsqualität bekommt.

Zuletzt wurde die Grobkostenschätzung präsentiert. Hierin sind die 3 Bereiche Nord/Mitte/Süd mit 1 Mio€ / 2 Mio€ / 840T€ geschätzt. Frau Kipp führte aus, daß der städtebauliche Mehrwaufwand durch Regierungsprogramme gefördert werden kann. Der Standardfördersatz beträgt dabei 60% der zuwendungsfähigen Kosten. Auch die anteiligen Planungskosten der Gemeinde können bis zu 18% gefördert werden.

Simona Loupal fragte nach, ob auch Maßnahmen in Richtung Schwammstadt / Klimaschutz & Klimaanpassung gefördert werden, was Frau Kipp direkt bejahte und unterstrich, dass genau solche Anpassungsmaßnahmen im Rahmen der Förderung gewollt sind.

Bürgermeister Streu skizzierte die nächsten Schritte, die zunächst eine Abstimmung mit dem staatlichen Bauamt erfordern. Wunsch seitens der Gemeinde wäre eine Sanierung unter Führung des staatlichen Bauamts mit Kostenübernahmevereinbarung der Gemeinde. Sollte die Staatsstraße nicht auf den nächsten Bedarfsplan kommen, so Frau Kipp, könnte man trotzdem bereits klären, ob die Gemeinde Teilbereiche in eigener Planung vorantreibt. Sie fände es schade, wenn alle nun vorgestellten Maßnahmen dann 5 Jahre liegen blieben, nur weil die Straße noch nicht angegangen werden kann, so Frau Kipp. Sie sei jederzeit dafür, zu starten.

Franz-Josef Obermaier meinte, dass Forstern früher mal für die Eicher-Werke und den Wörlsaal bekannt war und heute für die schlechte Staatsstraße. Hier müsse man als Gemeinde und Verwaltung „lästig sein“ um eine frühestmögliche Umsetzung zu erreichen. Georg Els ergänzte, dass man nun wirklich „dranbleiben“ müsse und die Umsetzung vorantreiben müsse. Sebastian Klinger fragte nach dem Förderumfang in Bezug auf die Haushaltsmittel beim Freistaat. Frau Kipp erklärte, dass bisher keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass hier Kürzungen zu befürchten wären.

Bürgermeister Streu beschloss den Tagesordnungspunkt indem er sich bei Frau Kipp für die Unterstützung bedankte und betonte, dass das Thema kontinuierlich weiterverfolgt wird.


  • TOP3: Beschaffung digitaler Funkmeldeempfänger (Pager) für die Freiwillige Feuerwehr Forstern; Beratung und Beschlussfassung

Matthias Belmer war zu dem Punkt anwesend. Er erklärte das Prinzip der digitalen Alarmierung, die den zweiten Schritt der Digitalisierung der Feuwerwehr darstellt. Die bisherige Technik ist analog und hat deutliche Nachteile in der Geschwindigkeit der Alarmierung. Die Leitstelle wird nun im Q1/Q2 2024 auf digitale Alarmierung umgestellt. Die analogen Pieper und die analoge Auslösung der Sirenen sind damit nicht mehr geeignet.

Derzeit sind bei der Feuerwehr Forstern 58 Piepser vergeben. Die neuen Geräte kosten ca. 600.-€ pro Stück, wovon aber 80% gefördert werden. Die inzwischen auch verbreitete Handyalarmierung gilt in Bayern derzeit nicht als zugelassener Alarmierungsweg. Die Feuerwehr würde derzeit nur die 58 Pager ersetzen wollen und keine weiteren ‚Geräte beschaffen.

Die Kosten betragen somit ca. 35T€, wovon der Eigenanteil der Gemeinde bei ca. 8T€ liegt Der Haushaltsansatz für diese Investition beträgt 45T€. Der Gemeinderat beschließt einstimmig die Ersatzbeschaffung.


  • TOP4: Kinderhaus Villa Löwenzahn – Vergabe der Photovoltaikanlage; Beratung und Beschlussfassung

    Es wurden 5 Unternehmen angeschrieben, 2 Angebote gingen ein. Das günstigste Angebot liegt bei 53T€. Der zweite Bieter liegt bei 56T€. Die ebenfalls angeklagten Glas-Glas-Module wurden nur vom zweiten Bieter angeboten, die Kosten lägen dann bei 59T€. Die Kostenschätzung lag bei 61T€. Eine Versorgung der Beleuchtung im Fall eines Stromausfalls ist vorgesehen ebenso wie ein Feuerwehrschalter, der 2400.-€ zusätzliche Kosten verursacht. Die Anlagengröße liegt bei 29 kWp.

Peter Feckl fragte nach den Fabrikaten von Wechselrichter, Speicher und Modulen: WR und Speicher sind von Sungrow, die Module von DeLonghi (Folienmodule).

Vorschlag der Verwaltung ist eine Vergabe an den günstigsten Bieter inklusive des Feuerwehrschalters und des Licht-Notstroms. Einstimmig zugestimmt.


  • TOP5: Landtags- und Bezirkswahlen am 08.10.2023; Gewährung eines Erfrischungsgeldes für die Mitglieder des Wahl- bzw. Briefwahlausschusses; Beratung und Beschlussfassung

Die Gemeinden bekommen 50.-€ pro Person erstattet. Frau Wimmer hat sich mit anderen Gemeinden abgestimmt, hier werden 60.- Erfrischungsgeld gewährt.

Das Erfrischungsgeld in Höhe von 60.-€ wurde einstimmig beschlossen.


  • TOP6: Satzung für die Erhebung einer Hundesteuer (Hundesteuersatzung); Beratung und Beschlussfassung

Die bestehende Hundesteuersatzung ist seit 2002 unverändert und muss in einigen Regelungen angepasst werden. Aktuell beträgt die Steuer:

    • für den ersten Hund 25.-€
    • für den zweiten 30.-€
    • ab dem dritten Hund je 35.-€
    • und für Kampfhunde 150.-€.

Der Vorschlag für die neuen Sätze lautet

    • 45.-€
    • 75.-€
    • 100.-€
    • für Kampfhunde 800.-€.

Zukünftig würden alle Bürger gleichbehandelt, unabhängig vom Ortsteil in dem sie wohnen. Steuerbefreiungen und Ermäßigungen für bestimmte Verwendungen gibt es weiterhin.

Bürgermeister Streu führte aus, dass der Aufwand für die Leerung und Entsorgung der Hundetoiletten stetig gestiegen ist und auch weitere Aufstellorte hinzukommen sollen. Gerhard Eicher regte an, auf kompostierbare Hundetüten umzustellen.

Der Gemeinderat beschließt die vorliegende Satzung einstimmig.


  • TOP7: Anfragen / Informationen
    • Franz-Josef Obermaier sprach die beiden Zeitungsartikel zum Eichergebäude an. Er sieht hier den „schwarzen Peter der Gemeinde zugeschoben“. Die Parkplätze befänden sich auf Grund des Freistaats Bayern und die dort abgestellten Fahrzeuge gehörten in der Regel nicht zu den Cafebesuchern sondern zu den Bewohnern der im Gebäude befindlichen Wohnungen.

Bürgermeister Streu stellte klar, dass das Museum überhaupt nicht zur Debatte steht. Er werde die Mitglieder der Eicherfreunde über die vorliegenden Planungen aus dem heute vorgestellten Rahmenplan und die daraus hervorgehende deutliche Aufwertung des Bereichs informieren. Er wies außerdem darauf hin, dass bei einem Vor-Ort-Termin mit dem staatlichem Bauamt die sofortige Unterbindung des seit Jahren nur geduldeten Querparkens gefordert wurde.

 


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Gemeinderatssitzung 28.3.23: neues GR-Mitglied, Umfrage Nahwärme, PV auf dem Kindergarten, Familienstützpunkt. https://spd-parteifreie-forstern.de/gemeinderatssitzung-28-3-23-neues-gr-mitglied-umfrage-nahwaerme-pv-auf-dem-kindergarten-familienstuetzpunkt/ Wed, 29 Mar 2023 09:18:01 +0000 https://spd-parteifreie-forstern.de/?p=2636 TOP1: Vereidigung des neuen Gemeinderatsmitgliedes Dr. Mirko Doerk Für die AWG rückt Dr. Doerk in den Gemeinderat nach, da Florian Neglia auf Grund Wegzugs aus der Gemeinde ausscheidet. Bürgermeister Streu nahm dem neuen Gemeinderat den Eid ab. TOP2: Genehmigung der Niederschrift über die öffentliche Sitzung des Gemeinderates vom 07.03.2023  Einstimmig genehmigt. TOP3: Nachrücken von Herrn […]

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  • TOP1: Vereidigung des neuen Gemeinderatsmitgliedes Dr. Mirko Doerk

Für die AWG rückt Dr. Doerk in den Gemeinderat nach, da Florian Neglia auf Grund Wegzugs aus der Gemeinde ausscheidet.

Bürgermeister Streu nahm dem neuen Gemeinderat den Eid ab.


  • TOP2: Genehmigung der Niederschrift über die öffentliche Sitzung des Gemeinderates vom 07.03.2023

 Einstimmig genehmigt.


  • TOP3: Nachrücken von Herrn Dr. Mirko Doerk in den Gemeinderat sowie Feststellung möglicher Hinderungsgründe für den Eintritt; Beratung und Beschlussfassung

Nach dem Ausscheiden von Florian Neglia wären gemäß des Wahlergebnisses Herr Roland Gfüllner, danach Alexander Dittrich Nachrücker für die Liste der AWG gewesen. Beide erklärten, dass sie nicht in den Gemeinderat nachrücken möchten. Somit ist nächster Kandidat nach Wahlergebnis der AWG-Liste Herr Dr. Doerk.

Dem Nachrücken von Herrn Dr. Mirko Doerk stimmte der Gemeinderat einstimmig zu.


  • TOP4: Änderung der Besetzung von Ausschüssen und sonstigen Gremien; Beratung und Beschlussfassung
  • Dr. Doerk wird als Verbandrat für den AZV bestimmt. Einstimmig
    Für den Wasserzweckverband Forst-Nord übernimmt Dr. Doerk die Stellvertretung als Verbandsrat. Einstimmig

    Als Jugendreferent wird Markus Fritsch tätig. Einstimmig.


  • TOP5: Nochmalige Vorstellung des Familienstützpunktes durch das Landratsamt Erding; Beratung und Beschlussfassung

Der Gemeinderat hatte im letzten Jahr beschlossen, dass auf Grund der finanziellen Lage sowie der geringen Nutzung in Forstern die Kündigung seitens der Gemeinde Forstern ausgesprochen wird. Im Juli 2023 läuft die Zusammenarbeit aus, allerdings ist der Stützpunkt in Forstern nicht mehr besetzt.

Frau Maeß vom Landratsamt Erding stellte den Familienstützpunkt vor. Neben den zentralen und auch per Telefon / Video verfügbaren Angeboten hob sie hier die dezentralen, wohnortnahen Unterstützungs- und Beratungsangebote hervor.

Für die Gemeinde entstehen Personalkosten für die Stunden, in denen der Stützpunkt besetzt wird. Räumlichkeiten werden durch die Gemeinde gestellt. Eine Förderung in Höhe von ca. 5000.-€ erhält die Gemeinde vom Landkreis.

Bürgermeister Streu äußerte, dass er schon Angebote seitens des Familienstützpunktes sieht, die für Forstern wünschenswert wären. Andererseits besteht die Haushaltssituation der Gemeinde weiter und es wurde auch seit dem Wegfall der Besetzung des Stützpunkts nicht aktiv nach dem Angebot gefragt.

Simona Loupal stellte fest, dass auch während der Besetzung der Stelle in Forstern Angebote wie ein Elterncafe nicht angeboten wurden. Was würde sich also ändern, wenn jetzt wieder jemand eingestellt würde? Auch Erwin Nominacher schloss sich der Einschätzung an, dass in der Vergangenheit wenig Angebot vorhanden war. Wäre dies anders, würde er sich für eine Wiederaufnahme begrüßen.

Maria Feckl sprach sich dafür aus, „es nochmal zu probieren“. Bürgermeister Streu wies darauf hin, dass auch die Räumlichkeit eine Rolle gespielt haben könnte – viele wollten nicht für ein Beratungsangebot ins Rathaus gehen.

Sebastian Klinger fragte nach den Aktivitäten in Buch und Pastetten. Hier hatte Frau Maeß keinen aktuellen Stand. Bisher gab es dort kein Angebot. Gerhard Eicher regte an, sich mit Nachbargemeinden abzustimmen, um Kosten & Angebot auf mehrere Schultern zu verteilen. Peter Feckl sprach sich dafür aus, an dem Beschluss aus dem Vorjahr festzuhalten, auch weil die Nutzung in Forstern extrem gering war. Es gäbe auch Angebote im Landratsamt, die zur Unterstützung genutzt werden können. Georg Els jun. wiederholte, dass auch er das Angebot für richtig und wichtig hält, sich jedoch an der Sachlage zur letzten Gemeinderatsentscheidung nichts geändert habe. Wenn es mit der Person steht und fällt, dann wisse man eben nicht, ob es diesmal besser liefe. Maria Feckl wiederholte das Argument von Gerhard Eicher, sich mit anderen Gemeinden abzustimmen. Markus Fritsch fragte nach der Stundenzahl, die an anderen Standorten geleistet werden – die anderen Gemeinden hätten sich hier laut Frau Maeß an der Mindeststundenzahl von 10h pro Woche orientiert.

Bürgermeister Streu erklärte, daß die Kosten in der Vergangenheit bei 20-23T€ lagen, abzüglich der Förderung von ca. 5T€. Er schlug als Beschluss vor, sich mit den Nachbargemeinden abzustimmen und dann im Gemeinderat zu beraten. Einstimmig.


  • TOP6: Montage einer Photovoltaikanlage auf dem Kinderhaus Villa Löwenzahn; Beratung über das weitere Vorgehen
  • Im Haushalt wurde vorgesehen, eine Photovoltaikanlage zu installieren und dafür Haushaltsmittel in Höhe von 75T€ eingestellt.

Herr Gärtner präsentierte einen Entwurf mit einer Belegung von 24.6kWp. Hierbei wäre die Statik schwierig, ein Träger müsste nachberechnet werden: Kostenpunkt ca. 1600-2000.-€. Für die Ausschreibung wäre noch wichtig zu entscheiden, welche Module gewünscht werden, ob Wallboxen eingeplant werden sollen und welcher Speicher mit/ohne Notstromfunktion geplant werden soll?

Sebastian Klinger sprach sich dafür aus, die Notstromfunktion mit zu planen. Maria Feckl sprach sich für die PV-Anlage aus und auch dafür, eine Wallbox mitzuplanen. Eine Wallbox können man jederzeit nachrüsten, wenn man die Verkabelung entsprechend vorsieht, meinte Bürgermeister Streu. Peter Feckl fragte nach der Sinnhaftigkeit von Glas-Glas-Modulen, da er mit Folienmodulen keinerlei Probleme bei seinen Anlagen habe. Eine Notstromfunktion hält er für überflüssig und eine Wallbox solle man für die Zukunft mitdenken. Erwin Nominacher fragte nach der im Gebäude bestehenden Heizung, da man vielleicht die Umrüstung auf eine Wärmepumpe mitplanen sollte und deren Stromverbrauch mit berücksichtigt werden müsse.

Beschlussvorschlag: anhand der nachgerechneten Statik wird geprüft, wie viele Module maximal auf das Dach passen. Beide Modularten werden verglichen. Einstimmiger Beschluss.


  • TOP7: Ergebnisse der Datenerhebung zur Nah- und Fernwärmeversorgung der Gemeinde Forstern; Sachstandsbericht

    Es haben sich 102 Teilnehmer beteiligt, von denen 56 Teilnehmer ein definitives Interesse an einer Nahwärmeversorgung / Quartierskonzept hätten. Die Verteilung der Interessenten ist heterogen, mit der größten Häufung am alten Brunnen. Herr Gärtner stellte die Einergiebedarfe dar, die je potentiellem Quartier rückgemeldet wurden. Einen wesentlichen Energieverbrauch haben auch die gemeindlichen Gebäude, allen voran die Schule.

    Es laufen derzeit noch Gespräche mit Energieversorgern, wobei 1 Versorger auf Grund der aktuell dargestellten geringen Menge kein Interesse mehr bekundet hat.

Bürgermeister Streu wies darauf hin, dass weitere Interessenten sich jederzeit gerne an die Gemeindeverwaltung wenden können. Die Ergebnisse der Abfrage sollen veröffentlicht werden.

Simona Loupal sprach sich dafür aus, eine solche Umfrage in einigen Monaten zu wiederholen, wenn klar ist, welche Vorschriften bezüglich der Heizung zukünftig gelten werden. Maria Feckl regte eine Informationsveranstaltung für die Bürger an, um konkreteren Bedarf zu ermitteln. Mirko Doerk ergänzte, dass aus seiner Sicht das Thema unbedingt weiterverfolgt werden solle. Er berichtete von einem Projekt, das zu Beginn beinahe nicht umgesetzt wurde wegen geringer Beteiligung und inzwischen von Nachfrage überrannt wird.

Maria Feckl wies schließlich noch darauf hin, daß ein Quartierskonzept aus Ihrer Sicht weiterverfolgt werden solle, da es ja z.B. auch Wohngebiete in Forstern gebe, wo Wärmepumpen auf Grund der derzeitigen gesetzlichen Abstandsvorgaben kaum oder gar nicht umsetzbar sind. Hier brauchen die Bürger auch Lösungen, sonst haben sie keine Alternative zum bestehenden fossilen Heizsystem.


  • TOP8: Anfragen – Informationen
    • AK Friedhof: es wurde je Fraktion 1 Teilnehmer gesucht & gefunden.

 

    • Die Verkehrsschau fand vor 2 Wochen statt. Das Protokoll liegt noch nicht vor. Eine Maßnahme laut Bürgermeister Streu: der Anliegerweg an der Staatsstraße wird als Gehweg mit „Fahrräder frei“ ausgewiesen.

 

    • Erwin Nominacher fragte nach dem weiteren Vorgehen beim Thema Carsharing. Hier ist Bürgermeister Streu mit den Nachbargemeinden im Gespräch und es ist geplant eine Infoveranstaltung zu organisieren, um mögliche Konzepte vorzustellen und das Interesse der Bürger zu eruieren.

 


 

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Gemeinderatssitzung 19.1.2021: PV auf dem Kinderhaus & Bauordnung https://spd-parteifreie-forstern.de/gemeinderatssitzung-19-1-2021-pv-auf-dem-kinderhaus-bauordnung/ Tue, 19 Jan 2021 19:53:30 +0000 https://spd-parteifreie-forstern.de/?p=2005 TOP1: Genehmigung der Niederschrift über die öffentliche Sitzung des Gemeinderates vom 16.12.2020 Wurde einstimmig genehmigt. TOP2: Neubau eines Kinderhauses mit 5 Gruppen in Karlsdorf; weiteres Vorgehen bezüglich der PV-Anlage; Beratung und Beschlussfassung Herr Kaindl, Elektro-Fachplaner vom Ingenieurbüro Kaindl stellte seinen aktuellen Entwurf vor. Er begann die Präsentation seiner Entwurfsplanung damit, daß er für sich persönlich […]

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Wurde einstimmig genehmigt.


  • TOP2: Neubau eines Kinderhauses mit 5 Gruppen in Karlsdorf; weiteres Vorgehen bezüglich der PV-Anlage; Beratung und Beschlussfassung

Herr Kaindl, Elektro-Fachplaner vom Ingenieurbüro Kaindl stellte seinen aktuellen Entwurf vor. Er begann die Präsentation seiner Entwurfsplanung damit, daß er für sich persönlich der Ansicht sei, daß man nur das umsetzen sollte, was man selbst auch an Strom nutzen kann, da für eine Einspeisung aus seiner Sicht keine nennenswerte Vergütung erfolgt.

Der vorgestellte Entwurf zeigte eine aufgeständerte Anlage mit größeren Reihenabständen, um eine Verschattung im Winter bei tiefer stehender Sonne zu vermeiden. Es würden möglicherweise ein „paar Module mehr“ draufgehen, aber für den Kindergarten „brauche man das nicht“.

Erwin Nominacher fragte nach, ob bei der Maximalleistung der Anlage auch ein Laden von Elektrofahrzeugen von der Leistung her möglich wäre. Dies ginge, sei aber nicht erlaubt, so der Planer. Man dürfe den Strom nicht verkaufen, auch eine Ladung von Elektrofahrzeugen von Mitarbeitern sei nicht möglich, da dann geldwerter Vorteil anfiele. (Anmerkung: das ist selbstverständlich falsch, hier fällt gem. § 3 Nr. 46 EStG kein geldwerter Vorteil an. Die Regelung besteht seit dem Jahr 2017.)

Die PV Anlage läge bei geschätzten Kosten von 44.500.-€, der Speicher mit 14,5kW bei 23.500.-€, gesamt somit 78.000.-€. Die Anlage bestünde aus 124 Modulen mit einer Gesamtleistung von 38,5 kWp.
(Anmerkung: power2nature hatte in der Gemeinderatssitzung vom 28.7.2020 eine Variante mit 71,4 kWP, 15 kW Speicher zu einem Preis von 80.000.-€ vorgestellt.) 

Die Honoraraufstockung, die der Gemeinderat zu beschließen hatte, beträgt 12.500.-€ für das Ingenieurbüro. Einstimmig zugestimmt.


  • TOP3: Neubau eines Kinderhauses mit 5 Gruppen in Karlsdorf; Gewerk Außen- und Innenputzarbeiten; Beratung und Beschlussfassung über die Auftragsvergabe

Die Angebote auf die Ausschreibungen wurden vom Bürgermeister vorgetragen. Der Gemeinderat beschloss die Vergabe anhand der Vorschläge. Einstimmig.


  • TOP4: Novelle der Bayerischen Bauordnung – Neues Abstandsflächenrecht; Entwurf einer Abstandsflächensatzung; Beratung und Beschlussfassung

Die Verwaltung hat sich in den umliegenden Gemeinden umgehört, beispielsweise Hohenlinden hat kurzfristig eine neue Satzung erlassen. Ziel für Forstern sei, so Bürgermeister Streu, die „gewohnte Wohnqualität“ in Forstern zu erhalten. Entsprechend wurde ein Vorschlag durch die Verwaltung erarbeitet.

Der Gemeinderat beschloss nach kurzer Diskussion den vorliegenden Entwurf wie ausgearbeitet. Einstimmig.


  • TOP5: Anfragen – Informationen
    • Eine Firma aus Buch hatte ein Muster von Luftreinigungsgeräten zur Verfügung gestellt. Herr Streu stellte das Gerät kurz vor und erklärte, daß die Gemeinde derzeit auf der Suche nach einer geeigneten Lösung sei. Die Kosten für solche Luftreiniger seien sehr hoch (ca. 6000.-€ bis 7000.-€) und günstigere Geräte brächten nicht die notwendige Reinigungsleistung.
    • Simona Loupal fragte nach, ob es schon Rückmeldungen zu den angekündigten Online-Vorträgen von power2nature gibt. Insgesamt seien schon einige Anmeldungen eingegangen, sagte Bürgermeister Streu, wobei das Interesse an der PV-Information, die man in Forstern ja bereits gemacht hatte, geringer sei.
      Infos zu den Veranstaltungen gibt es hier: Inforeihe PV / Elektromobilität / Heizung

 

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Inforeihe PV / Elektromobilität / Heizung https://spd-parteifreie-forstern.de/inforeihe-pv-elektromobilitaet-heizung/ Tue, 19 Jan 2021 15:50:08 +0000 https://spd-parteifreie-forstern.de/?p=1962 Die Firma power2nature hatte im September 2020 in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Forstern zu einer Infoveranstaltung zum Thema Photovoltaik eingeladen. Hier unser Bericht von der damaligen Veranstaltung: Klimaschutz & Photovoltaik; Infoveranstaltung 30.09.2020 Im Anschluss  konnten die interessierten Bürger sich kostenlos beraten lassen und bei Interesse an der Nachfragebündelung der Fa. power2nature teilnehmen. Nun gibt es weitere Informationsveranstaltungen […]

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Gemeinsam die Energiewende vorantreiben – Online-Veranstaltungsreihe 27. Januar – 23. Februar 2021

Die Firma power2nature hatte im September 2020 in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Forstern zu einer Infoveranstaltung zum Thema Photovoltaik eingeladen. Hier unser Bericht von der damaligen Veranstaltung: Klimaschutz & Photovoltaik; Infoveranstaltung 30.09.2020

Im Anschluss  konnten die interessierten Bürger sich kostenlos beraten lassen und bei Interesse an der Nachfragebündelung der Fa. power2nature teilnehmen.

Nun gibt es weitere Informationsveranstaltungen zu den Themen Photovoltaik / Elektromobilität / Heizung. Corona-bedingt finden diese Veranstaltungen online statt. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig, die Links dazu finden Sie nachfolgend jeweils bei den Detailinformationen zu jeder Veranstaltung.

27. Januar 2021 Photovoltaik – Umwelt retten und Geld verdienen?
09. Februar 2021 Heizung mit Zukunft – welche darf es sein?
23. Februar 2021 Elektroauto – ist das wirklich nachhaltig?

Nachfolgend die Informationen von power2nature zu den 3 Veranstaltungen:


 

27. Januar 2021 Photovoltaik – Umwelt retten und Geld verdienen?

 

Viele Hauseigentümer:innen wünschen sich mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach den eigenen Strom zu produzieren und dabei ihr Geld renditeträchtig zu investieren. PV-Anlagen sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen: im Oktober 2020 ist die zweimillionste Photovoltaik-Anlage in Deutschland in Betrieb gegangen.

Unser Vortrag liefert eine fundierte Entscheidungshilfe bei einem geplanten Kauf oder bei Interesse an Photovoltaik und beantwortet unter Anderem alle offenen Fragen.

 

  • Sind Photovoltaik-Anlagen nachhaltig?
  • Wie funktioniert die Technik?
  • Eigenverbrauch und Autarkie – wie kann der PV-Strom optimal genutzt werden?
  • Rechnet sich Photovoltaik mit/ohne Stromspeicher noch?
  • Welchen Nutzen bringt die Bündelaktion für die Teilnehmer?

Unser Referent Alexandru Steininger, Gründer von power2nature, begleitet seit über 10 Jahren den Bau und Betrieb großer erneuerbaren Energien Projekte für Investoren und kann durch seine Expertise wertvolle Einblicke in die Thematik teilen. Auch in seinem energetisch kernsanierten Haus setzt er auf Sonnenstrom und intelligente Heiztechnik. Mit power2nature ermöglicht er Gemeinden und Privatpersonen kostengünstig und effizient im Rahmen von Bündelungen an der Energiewende zu partizipieren und nachhaltige Einkommensquellen zu schaffen.

Zielgruppe: Der Vortrag wendet sich an alle Gebäudeeigentümer:innen, die über den privaten oder gewerblichen Einsatz von Photovoltaik nachdenken.

Anmeldung zum kostenlosen Online-Vortrag:

https://www.edudip.com/de/webinar/vorteile-und-forderungen-von-photovoltaik/657952

 

09. Februar 2021 Heizung mit Zukunft – welche darf es sein?

Viele Gebäudeeigentümer:innen wollen oder müssen ihre Heizung erneuern. Bei der Suche nach der passenden Heiztechnik für Ihr Haus bieten sich unterschiedliche Lösungen, immer mehr auch in Kombination mit Solarstromerzeugung.

Unser Vortrag liefert eine echte Entscheidungshilfe und eine objektive Energieberatung rund um das Thema. Vor einem Heizkesseltausch sind einige Fragen zu klären, die unsere Referentin beantwortet.

 

  • Was soll bei einer Heizungserneuerung beachtet werden?
  • Welcher Energieträger eignet sich für mein Gebäude?
  • Können erneuerbare Energien eingesetzt werden?
  • Wie viel Heizenergie lässt sich durch intelligente Technik sparen?
  • Welche Förderprogramme sind möglich?Unsere Referentin Gisela Kienzle ist unter anderem Energieberaterin für die Verbraucherzentrale Bayern und zugelassene KfW-Beraterin. Als selbstständige Architektin mit langjähriger Erfahrung legt sie großen Wert auf energetisches, zukunftsorientiertes Planen und Gestalten der Wohnwünsche.

    Zielgruppe: der Vortrag wendet sich an alle Gebäudeeigentümer:innen und Hausbesitzer:innen, die ihre Heizung erneuern wollen oder müssen.

    Anmeldung zum kostenlosen Online-Vortrag:

    https://www.edudip.com/de/webinar/heizung-mit-zukunft-welche-darf-es-sein/684148

 

23. Februar 2021 Elektroauto – ist das wirklich nachhaltig?

Immer mehr interessieren sich für den Umstieg auf den Elektro-Antrieb. Elektroautos sind im Kommen: im November 2020 betrug der Anteil an den Zulassungszahlen in Deutschland bereits über 10%.

In unserem Vortrag wollen wir grundlegende Informationen vermitteln, Vorurteile ausräumen und offene Fragen beantworten.

 

    • Ist das E-Auto wirklich klimafreundlicher – oder warten wir lieber noch auf den Wasserstoff?
    • Für wen ist ein Hybrid eine sinnvolle Lösung?
    • Worauf sollte man generell beim Kauf achten?
    • Welche Wallbox brauche ich zum Laden?
    • Was bringt die Kombination mit einer PV-Anlage?

Unser Referent Hans Urban ist nicht nur Elektroingenieur und anerkannter Experte in den Bereichen Photovoltaik, E-Mobilität und Speicher, sondern er fährt natürlich selbst seit vielen Jahren fast ausschließlich elektrisch. Nach seinem Vortrag mit fundierten Fakten und viel praktischer Erfahrung sollten (fast) keine Fragen offenbleiben.

Zielgruppe: der Vortrag wendet sich an alle Autofahrer:innen, die über den Umstieg auf ein Elektroauto nachdenken.

Anmeldung zum kostenlosen Online-Vortrag: https://www.edudip.com/de/webinar/mein- neues-auto-wird-elektrisch/684074

 

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Gemeinderatssitzung 8.12.2020: Entwurf EDEKA, Spende für die Jugendarbeit & einiges unter „Sonstiges“ https://spd-parteifreie-forstern.de/gemeinderatssitzung-8-12-2020-entwurf-edeka-spende-fuer-die-jugendarbeit-einiges-unter-sonstiges/ Tue, 08 Dec 2020 20:37:24 +0000 https://spd-parteifreie-forstern.de/?p=1896 TOP1: Genehmigung der Niederschrift über die öffentliche Sitzung des Gemeinderates vom 24.11.2020 Wurde einstimmig genehmigt. TOP2: Vorstellung der Planung für einen neuen EDEKA-Markt; Beratung und Beschussfassung zum weiteren Vorgehen Ende 2019 wurde der Entwurf für das neue Gebäude vorgestellt und der (vorherige) Gemeinderat hatte einige Änderungswünsche und Hinweise dazu gegeben: Erdinger Anzeiger: Der neue Edeka […]

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Sieht so der neue EDEKA aus? Ausführliche Diskussion zu Optik und Planung.

Wurde einstimmig genehmigt.


  • TOP2: Vorstellung der Planung für einen neuen EDEKA-Markt; Beratung und Beschussfassung zum weiteren Vorgehen

Ende 2019 wurde der Entwurf für das neue Gebäude vorgestellt und der (vorherige) Gemeinderat hatte einige Änderungswünsche und Hinweise dazu gegeben: Erdinger Anzeiger: Der neue Edeka in Forstern soll vor Weihnachten 2021 eröffnen

Quelle: Erdinger Anzeiger / © Entwurf: Architekturbüro Mitschelen + Gerstl

Damals waren unter anderem auch bereits die Themen „Tiefgarage“ und „Zweites Stockwerk“ angesprochen worden.

In der Gemeinderatssitzung vom 28.7.2020 (TOP3) erfolgte dann eine neue Vorstellung der Planung, in der aber – zum Unverständnis mancher Gemeinderäte – die Hinweise vom Dezember 2019 nicht konkretisiert wurden und beispielsweise kein Entwurf für ein zweistöckiges Gebäude gezeigt werden konnte. Der Bau einer Tiefgarage wurde hier sowohl vom Investor als auch von Frau Schmidmüller erneut als nicht umsetzbar gesehen.

Der Antrag der Grünen zur Prüfung der Grundstücksverwendung in der letzten Gemeinderatssitzung vom 24.11.2020 (TOP11) führte dazu, daß das überarbeitete Konzept für den Bau vor 2 Wochen nicht präsentiert wurde.

Heute war also die spannende Frage, wie ein zweistöckiger Entwurf optisch wirken würde, den man Ende 2019 mit Blick auf das Feuerwehrhaus noch kritisch gesehen hatte. Anwesend dazu waren der Investor, Herr Singer, sowie der Architekt, der den Entwurf erarbeitet hat sowie die Familie Haase von der Pflegeambulanz Hohenlinden.

Der Architekt stellte den Entwurf vor: 10m Attikahöhe, korrespondierend mit dem Feuerwehrhaus, das 1m niedriger ist. Es wurden verschiedene Varianten entworfen, wie das OG je nach Nutzung unterschiedlich ausgestaltet werden könnte. Ein Fitnessstudio mit 1500m2 war in der Überlegung, hier hat sich EDEKA aber aufgrund verschiedener Punkte (z.B. Parkplatznutzung) dagegen ausgesprochen.

Aktuelle Überlegung ist die Unterbringung einer Tagespflege im Obergeschoss. Hier wären im OG im ersten Ausbau 500m2 vorgesehen. In einer Erweiterungsphase könnten weitere Flächen überbaut werden. Aktuell würden weitere 200m2 Terrasse auf der Dachfläche gebaut, die noch ausgebaut werden kann.

Bürgermeister Streu führte aus, daß diese Tagespflegeeinrichtung in Form eines ortsansässigen Gewerbebetriebes auch mit dem Seniorenbeirat besprochen und durch die Heimaufsicht geprüft wurde.

Markus Fritsch führte aus, daß er den Entwurf sehr gelungen findet und die Nutzung mit einer Tagespflege sehr begrüßt. Maria Feckl meinte, daß ihr der „Klotz“ nicht gefällt, zumal auch nur 500m2 im 2. OG umgesetzt werden sollen im Verhältnis zu 2500m2 Gesamtfläche für Lebensmittelmarkt, Getränkemarkt und Lagerfläche.

Sebastian Klinger störte sich optisch am Fassadenentwurf, der mit einem Metallpaneel ausgeführt würde und bekräftigte, daß das Verhältnis 500m2/2500m2 nicht seiner Erwartung entspricht. Erwin Nominacher störte sich auch an der Optik, äusserte aber die Hoffnung, daß man da noch Gestaltungsmöglichkeiten hätte. Auch er hätte gerne mehr Fläche im OG und meinte, daß dies „mindestens 50% der Fläche“ sein sollten.

Herr Haase führte aus, daß die Nutzung durch seinen Pflegebetrieb wie auch der Mietvertrag mit EDEKA auf 15 Jahre angelegt sind mit Verlängerungsoptionen mit 2x 5 Jahren.

Franz-Josef Obermaier betonte, daß der Entwurf aus seiner Sicht in die richtige Richtung geht. Er merkte an, daß im OG im Idealfall passende weitere Einrichtungen wie Physiotherapeut etc. dazukommen könnten. Georg Els jun. fragte den Pflegebetreiber, ob ihm der Platz aktuell reichen würde, was dieser bestätigte.

Sebastian Klinger hatte mehrere Fragen an Herrn Haase zur möglichen Konkurrenzsituation mit einem zukünftigen Seniorenzentrum und zur Personalgewinnung. Herr Haase stellte die Entwicklung seiner Firma vor, die über einen großen Kundenstamm und auch Mitarbeiterstamm verfügt und auch selbst ausbildet.

Herr Anger vom Seniorenbeirat bestätigte in einem Wortbeitrag, daß der vom SBR favorisierte Anbieter eines Seniorenzentrums eine Zusammenarbeit mit dem Betrieb Haase anstreben würde. Dies hat laut Herrn Bürgermeister Streu auch der zweite mögliche Betreiber bestätigt.

Herr Singer erklärte auf Nachfrage, daß eine Photovoltaikanlage auf dem Gebäude vorgesehen ist, genauere Angaben dazu hatte er noch nicht parat.

Die 10m Attikahöhe ergibt sich laut dem Architekten aus dem Bedarf von 4m lichter Höhe im EG und relativ hohen Trägern aufgrund der statischen Gegebenheiten und der Trägerspannweiten.
Sina Kiel sprach die Tiefgarage erneut an. Der Architekt rechnete kurz vor, was eine solche Tiefgarage an Kosten verursacht. Er „baue gerne auch Tiefgaragen“, diese Stellplätze seien aber deutlich teurer als ebenerdige Stellplätze.
Franz-Josef Obermaier erklärte, daß eine Tiefgarage ja „wenn man ehrlich ist“ nicht dazu führt, daß deutlich weniger Fläche bebaut würde. Das dadurch eingesparte Gewerbegrundstück würde ja auch wieder verkauft und damit auch bebaut werden, es sei denn, die Gemeinde würde keine weiteren Gewerbe mehr zulassen. Hier hakte Herr Singer ein und erläuterte, daß man die Parkflächen so gestalten kann, daß nicht zuviel Fläche versiegelt wird. Stellflächen werden nicht geteert, nur die Fahrspuren.

Anton Oskar fragte nach der Beheizung des Gebäudes. Der Architekt führte aus, daß ein solcher Markt keine Heizung mehr braucht, da die Kühlanlagen viel Abwärme abgeben. Diese wiederum werden natürlich per Strom betrieben, der Energieverbrauch sei daher im Wesentlichen im Bereich der Kälteerzeugung. Man habe auch die Idee von einem „klimaneutralen Markt“ durchgespielt, also mit PV so viel Energie zu erzeugen, wie der Markt braucht. Hier hinge man aber immer hinterher, da man Stand heute nur 2/3 der benötigten Energie generieren könne. Die Heizung und Kühlung erfolgt über eine Betonkernaktivierung.

Bürgermeister Streu fasste zusammen, daß nun die Option für eine sinnvolle Nutzung an der Hand hätte mit Ansiedlung eines weiteren Gewerbes. Der Gemeinderat stimmt der vorgestellten Planung zu, im 2.OG sollen mindestens 50% der Geschossfläche  überbaut werden. Der Bürgermeister & die Verwaltung wird beauftragt, die nächsten Schritte des Verfahrens einzuleiten.

Diesem Beschluss wurde mit 4 Gegenstimmen zugestimmt.

Hier noch eine der aktuellen Entwurfsvarianten:


  • TOP3: IT-Systembetreuung; Zweckvereinbarung zwischen dem Markt Isen, der Gemeinde Sankt Wolfgang und der Gemeinde Forstern; Nochmalige Beratung und Beschlussfassung wegen erforderlicher Vertragsänderungen;

Der geänderte Entwurf der Zweckvereinbarung lag vor. Der Gemeinderat hat diesen Entwurf einstimmig genehmigt.


  • TOP4: Genehmigung einer Spende der Nachbarschaftshilfe Forstern-Tading über 350,– € für die offene Jugendarbeit

Der Gemeinderat bedankt sich für die Spende für die Chill Zone und genehmigt diese einstimmig.


  • TOP5: Antrag der Krieger- und Reservistenkameradschaft Forstern e. V., Aufstellung eines Schaukastens auf dem Grundstück beim Kriegerdenkmal in Forstern; Beratung und Beschlussfassung

Der Gemeinderat hat dem Antrag einstimmig zugestimmt.


  • TOP6: Feststellung der Jahresrechnung der Gemeinde Forstern nach Art. 102 Abs. 3 GO

Von der Tagesordnung gestrichen.


  • TOP7: Entlastung für das Haushaltsjahr 2019 gemäß Art. 102 Abs. 3 GO

Von der Tagesordnung gestrichen.


  • TOP8: Erhebung der Konzessionsabgabe 2021; Beratung und Beschlussfassung

Der Gemeinderat beschließt. daß die Konzessionsabgabe wie in der Vergangenheit analog erhoben wird. Einstimmig.


  • TOP9: Neubau eines Kinderhauses mit fünf Gruppen in Karlsdorf; Beauftragung der Planungsleistungen für die PV-Anlage; Beratung und Beschlussfassung

    Von der Tagesordnung gestrichen. Es lagen noch keine Angebote vor.


  • TOP10: Anfragen – Informationen
    • Die Eicher-Freunde möchten gerne den am südlichen Ortseingang stehenden  Traktor zum Witterungsschutz mit einem Dach versehen. Ob dafür eine Baugenehmigung notwendig wäre, wäre noch zu klären. Franz-Josef Obermaier sagte, daß dazu schon eine Planung und ein Bauantrag notwendig wären. Erwin Nominacher meinte, daß ein Wetterschutz für den Traktor, den Sebastian Klinger als „Kulturgut“ bezeichnete, schon angebracht sei.
      Der Gemeinderat wünscht sich eine Visualisierung des Vorhabens.

 

    • In der Grundschule in Forstern ist heute um 10:00h eine der 1. Klassen in Quarantäne geschickt worden, ebenfalls ist 1 Gruppe im katholischen Kindergarten in Quarantäne.

 

    • Das Rathaus wird von 27.12. bis 31.12. geschlossen. Telefonnummern für Notfälle werden veröffentlicht.

 

    • Für Mi., 16.12.2020 um 18:30h wird eine Sitzung zum Thema Haushalt angesetzt.

 

    • Franz-Josef Obermaier sprach eine im Bauausschuss eingereichte Bebauungsplanung für ein Grundstück in Tading an, die er sowohl in der Vorgehensweise der Vergabe als auch im Umfang der Bebauung nicht gut fände.

 

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Klimaschutz & Photovoltaik – Infoveranstaltung 30.09.2020 https://spd-parteifreie-forstern.de/klimaschutz-photovoltaik-infoveranstaltung-30-09-2020/ Wed, 30 Sep 2020 18:15:53 +0000 https://spd-parteifreie-forstern.de/?p=1803 Heute hatte die Gemeinde in Zusammenarbeit mit der Firma „power2nature“ zu einer Infoveranstaltung zum Thema Photovoltaik eingeladen. Herr Bürgermeister Streu begrüßte die zahlreichen interessierten Bürgerinnen und Bürger in der großen Turnhalle und sprach auch darüber, daß in Forstern bereits im Jahr 2013 ein Klimaschutzkonzept erarbeitet wurde, von dem „bis heute leider nicht viel umgesetzt wurde“. […]

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Heute hatte die Gemeinde in Zusammenarbeit mit der Firma „power2nature“ zu einer Infoveranstaltung zum Thema Photovoltaik eingeladen. Herr Bürgermeister Streu begrüßte die zahlreichen interessierten Bürgerinnen und Bürger in der großen Turnhalle und sprach auch darüber, daß in Forstern bereits im Jahr 2013 ein Klimaschutzkonzept erarbeitet wurde, von dem „bis heute leider nicht viel umgesetzt wurde“. Die PV-Anlage auf dem Kinderhaus in Karlsdorf ist nun ein erster Schritt der Gemeinde, hier aktiv zu werden.

Der Geschäftsführer von power2nature, Alexandru Steininger referierte zunächst über den aktuellen Stand der Entwicklungen des Klimawandels und der Bedeutung von CO2-Emissionen. Die dringende Notwendigkeit des Handelns immerhalb der nächsten 7 Jahre und die dafür nötigen deutlichen Reduktionen wurden dargestellt.

Das neue EEG (Erneuerbare Energien Gesetz), welches letzte Woche vorgestellt wurde, ist leider laut Herrn Steininger bei weitem nicht ausreichend, um diese notwendigen Reduktionen zu schaffen.

„Wie können wir zum Klimaschutz beitragen?“

-> Sektorenkopplung:

  • Elektroautos & E-Bikes mit erneuerbarer Energie: 1 PV-Modul produziert im Jahr in Deutschland Strom für 2400km mit dem Elektroauto!
  • Öl- und Gasheizungen durch Wärmepumpen ersetzen und diese mit erneuerbarem Strom betreiben.

Das Zusammenspiel von Wechselrichter, Wärmepumpe und Wallbox wurde erläutert: so viel selbst erzeugten Stromüberschuss direkt und intelligent ins Auto laden oder für die Wärmepumpe verwenden!

Die aktuelle Einspeisevergütung im September beträgt 8,77Cent. Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 30 Cent ist der Eigenverbrauch daher ein interessanter Aspekt, der ggf. mit Einsatz eines Stromspeichers erhöht / optimiert werden kann. Fördersätze für die Förderung von Stromspeichern wurden dargelegt und anhand einer Beispielanlage erläutert.

Für Forstern wird es eine Bündelungsaktion geben:
Jeder Kunde wird individuell kostenlos beraten, bei diesem Termin werden die Möglichkeiten und Potentiale im jeweiligen Haus erörtert. Anschließend wird der Forsterner Bedarf gebündelt und bei verschiedenen Anbietern angefragt. Die Ergebnisse werden dann in einem weiteren Termin erläutert.

Die interesserierten Bürger*innen stellten einige Fragen zur Haltbarkeit der PV-Module, Degradation von Modulen und Speicherkomponenten, Garantie, Versicherungskosten, Abwicklung, Antragstellung der Förderung, steuerlichen Aspekten, etc..

Bürgermeister Streu bedankte sich bei den interessierten Bürgerinnen und Bürgern und stellte in Aussicht, zum Thema PV / erneuerbaren Energien und auch zur Elektromobilität weitere Infoveranstaltungen zu initiieren.

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Gemeinderatssitzung 28.7.2020: EDEKA, PV, Kinderbetreuungsgebühren und vieles mehr https://spd-parteifreie-forstern.de/gemeinderatssitzung-28-7-2020-edeka-pv-kinderbetreuung-und-vieles-mehr/ Tue, 28 Jul 2020 16:50:56 +0000 https://spd-parteifreie-forstern.de/?p=1747 Der Beitrag Gemeinderatssitzung 28.7.2020: EDEKA, PV, Kinderbetreuungsgebühren und vieles mehr erschien zuerst auf SPD & parteifreie Bürgerinnen und Bürger.

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EDEKA, Photovoltaik auf dem Kindergarten, Betreuungsgebühren während Corona und noch mehr Spannendes….

Wurde einstimmig genehmigt.

  • TOP2: Beschaffung von Atemschutzgeräten für die Feuerwehr; Beratung und Beschlussfassung über die Auftragsvergabe

Es geht um 8 Stück Atemschutzgeräte plus Zubehör / erweitertes Equipment zum günstigsten Angebotspreis von 26.818.-€ .
Die aktuellen Geräte sind seit 18 Jahren im Einsatz und müssten nun eine große 6-Jahresprüfung für 1500.-€ pro Gerät durchlaufen. Die Ersatzteilversorgung der alten Geräte sei auch zukünftig fraglich. Die Anzahl von 8 Geräten ergibt sich aus der Anzahl der Fahrzeuge, pro Fahrzeug müssen 4 Geräte vorgehalten werden.

Einstimmig genehmigt

  • TOP3: Umsiedlung des EDEKA-Marktes; Beratung und Beschlussfassung zum weiteren Vorgehen

Laut Herrn Bürgermeister Streu wurde zum ersten Mal im Jahr 2016 ein Beschluss gefasst, das Grundstück der Firma EDEKA anzubieten. In einigen weiteren Diskussionen ergaben sich Punkte wie Zweigeschossigkeit oder Tiefgarage.

In der Sitzung stellten zunächst der Investor, Herr Singer, sowohl der Planer das angedachte Projekt vor. Die Tiefgarage sei für EDEKA nicht praktikabel. Mit möglichen Nutzern des Obergeschosses, wie z.B. Ärzten, wurde unverbindlich gesprochen.

Der Bebauungsplan wurde gezeigt, aus dem die Lage und Zufahrt, welche mit einer neuen Abbiegespur gestaltet wird, sichtbar wird. Der Baukörper ist 2500m2 groß (ergibt ca. 2400m2 Nettofläche, 1200m2 Lebensmittel, 600m2 Getränkemarkt plus Lager, etc.) und wurde in den gezeigten Visualisierungen in weiß dargestellt, auf Grund der Größe des Gebäudes und dem schwarzen Feuerwehrhaus aus Sicht des Planers gut passend. Die Gebäudehöhe würde ca. dem Feuerwehrhaus entsprechen. Würde man den Kopfbau zweigeschossig ausführen, würde dieser Block deutlich höher als das Feuerwehrhaus und optisch auch wuchtiger wirken. Es sind derzeit 120 Stellplätze geplant. Das Gebäude soll über eine Betonkernaktivierung aus Abwärme geheizt werden. Eine Tiefgarage und deren Erschliessung würde eine denkbare Erweiterung des Gebäudes in der Zukunft nach vorne unmöglich machen.

Der Gebäudekörper könnte um 150m2 verringert werden, indem Sozialräume und Technikräume in ein mögliches OG verlegt werden.

Erwin Nominacher merkte an, daß die heutige Präsentation leider keine Visualisierung der zweigeschossigen Variante beinhaltet.

Das zweite Geschoss würde der Investor ausführen, wenn entsprechende Mietinteressenten gefunden sind. Herr Singer machte deutlich, daß er, bevor er in weitere Vorleistungen geht, einen Vertragsabschluss mit der Gemeinde benötigt, um Sicherheit für das Projekt zu haben.

Frau Schmidmüller führte aus, daß die aktuelle Ladengröße bereits zu klein ist. An Getränken kann bei weitem nicht das angeboten werden, was ein REWE in Hohenlinden z.B. führt. Sie erklärte, daß eine Tiefgarage ca. 1,8 Mio€ kostet, die auf die Miete umgelegt wird und für sie dann eine Mehrbelastung von 10.000.-€/Monat darstellen würde.

Maria Feckl stellte die Frage, ob angesichts knapper Flächen nicht doch erneut darüber nachgedacht werden sollte, ob der bestehende Markt durch kleinere Erweiterungen noch zukunftsfähig gemacht werden könnte, ohne jede Menge neue Fläche zu verbrauchen.
Hierzu führte der EDEKA Regionalleiter aus, daß man diese Erweiterungen bereits vor Jahren als notwendig erkannt hatte, diese aber am bestehenden Standort nicht möglich ist.

Franz-Josef Obermaier erklärte, daß er in der Vergangenheit immer für die Variante mit Tiefgarage und zweitem Geschoss eingetreten ist, diese Sichtweise aber nach der heutigen Präsentation relativiert, da ein 11-12m hoher „Block“ am Ortseingang aus seiner Sicht nicht tragbar wäre.
Die Notwendigkeit eines Vollsortimenter unterstrich Obermaier deutlich, wie auch andere Gemeinderäte. Erwin Nominacher ergänzte, daß dies aber nie Gegenstand der Diskussion war.

Der Gemeinderat hat mit 3 Gegenstimmen beschlossen, den Städtebaulichen Vertrag mit dem Investor weiter voranzutreiben.

  • TOP4: Photovoltaikanlage auf dem neuen Kinderhaus in Karlsdorf; Vorstellung verschiedener Umsetzungsvarianten; Beratung und Beschlussfassung
    • Herr Dathe von der BENG (BürgerEnergieGenossenschaft) stellte die Genossenschaft sowie die mögliche Umsetzung in Karlsdorf vor.

Auf dem Dach des Kindergartens könnten in Südausrichtugn 40kWp errichtet werden. Ein 9,6 kWh Speicher wurde in die Planung integriert. Die Gesamtkosten lägen laut der Dathe bei 57.000.-€. Die Dachfläche müsste mietfrei durch die Gemeinde zur Verfügung gestellt werden. Der Strompreis für die Gemeinde läge dann bei 19,5 Cent/kWh auf 25 Jahre fix. Die Forsterner Bürger könnten sich im Genossenschaftsmodell an der Anlage beteiligen.

    • Anschließend stellte Herr Steininger von power2nature ein weiteres Konzept vor. Hier wurden die Module in Ost-West-Ausrichtung ausgerichtet, um die Ertragsdauer pro Tag zu maximieren. Hier sind 71,4 kWp Gesamtleistung geplant, mit einem 15kWh-Speicher. Ohne Speicher kostet die Anlage 67.000.-€, mit Speicher ca. 80.000.-€.
  • TOP5: Gesundheitsregionplus Landkreis Erding – Pflegekrisendienst; Beratung und Beschlussfassung

Dies wäre eine zusätzliche freiwillige Leistung, die 1.-€ pro Bürger kosten würde. Der Dienst soll in Fällen, wo beispielsweise Personen aus dem Krankenhaus entlassen werden, ein Pflegedienst aber nicht kurzfristig (am Wochenende) verfügbar ist, helfen. Geplant ist hier zunächst eine Ausschreibung der Landratsamtes.
Maria Feckl kritisierte, daß hierdurch auf Kosten der Gemeinde Lücken geschlossen werden, die durch das Entlassmanagement und letztlich die Fallpauschalen im Gesundheitswesen entstehen.

Der Gemeinderat beschliesst, sich maximal auf 1 Jahr zu beteiligen, zum Preis von 1.-€ pro Bürger. Zusätzlich soll der Hinweis an die Haushaltsprüfung des Landratsamtes erfolgen, daß diese freiwillige Leistungen nicht negativ für die Gemeinde Forstern betrachtet werden sollte.

Beschluss mit 1 Gegenstimme angenommen.

  • TOP6:Zweckvereinbarung für die Übertragung von Geschäftsführung und Kassengeschäfte zwischen der Gemeinde Forstern und dem Schulverband Mittelschule Forstern; Beratung und Beschlussfassung

Der Gemeinderat beschliesst einstimmig den vorgelegten Vorschlag, der zuvor noch kurz von Herrn Donig erläutert wurde.

  • TOP7: Schulbezogene Kinder- und Jugendarbeit an der Grundschule Forstern; Antrag auf Stundenerhöhung von 14 auf 20 Wochenstunden; Beratung und Beschlussfassung

In der Gemeinderatssitzung vom 9.7. hatte Frau Dr. Taubert das Thema bereits vorgestellt. Auch der Merkur hatte dazu berichtet:STELLE IN FORSTERN DERZEIT UNBESETZT Sozialpädagoge für die Grundschule gesucht

Der Gemeinderat beschliesst bei 1 Gegenstimme die Erhöhung der Wochenstunden von 14 auf 20 Stunden.

  • TOP8: IT-Systembetreuung; Zweckvereinbarung zwischen dem Markt Isen, der Gemeinde Sankt Wolfgang und der Gemeinde Forstern; Beratung und Beschlussfassung

Die Gemeinde Forstern hat eine Stelle für einen IT-Systembetreuer gemeinsam mit den beiden Gemeinden ausgeschrieben. Beide anderen Gemeinden stellen jeweils 1 Vollzeitstelle ein, die Mitarbeiter würden dann jeweils für 2 Tage pro Woche nach Forstern kommen. Je Gemeinde müsste Forstern 1000.-€ als Beteiligung bezahlen, bei Notfalleinsätzen würden zusätzlich Fahrtkosten entstehen.

Die Verwaltung empfiehlt, diese Vereinbarung jetzt sofort einzugehen, jedoch möglichst eine eigene Kraft einzustellen, die dann innerhalb des Dreierpools eine gegenseitige Vertretung sicherstellen könnte.

Der Zweckvereinbarung sowie der Ausschreibung der Stelle wurde einstimmig zugestimmt.

  • TOP9: Erhebung und Rückzahlung von Betreuungsgebühren ab April 2020 (Coronazeit); Beratung und Beschlussfassung

Im April hatte der Gemeinderat beschlossen, für den April keine Gebühren zu erheben. Für die Folgezeit wurde beschlossen, sich an den Empfehlungen der Landesregierung zu orientieren.

Herr Bürgermeister Streu stellte vor, wie viele Plätze in der Notbetreuung in den Monaten April, Mai und Juni in Anspruch genommen wurde. Der Vorschlag, den auch der katholische Kindergarten so beschlossen hat, lautet, bei den Kindern, die die Notbetreuung in Anspruch genommen haben, die monatlichen Gebühren abzurechnen. Eine stundenweise /tageweise Abrechnung sei verwaltungstechnisch nicht möglich. Von der Staatsregierung wird nur dann ein Zuschuss von 50.-€ gezahlt, wenn der Betreuungsplatz gar nicht in Anspruch genommen wurde.

Bei der Mittagsbetreuung wird tageweise abgerechnet, so daß hier eben dies nutzungsabhängig erfolgen kann.

Der Gemeinderat beschließt, für April keine Betreuungsgebühren abzubuchen, für Mai & Juni nur für die Kinder, die die Notbetreuung in Anspruch genommen haben. Mit 1 Gegenstimme angenommen.

  • TOP10: Neue Entwässerungsgebietsgrenzen; Schreiben des AZV vom 15.07.2020 Beratung und Beschlussfassung

Die Fragestellung des Abwasserzweckverbandes war, ob zusätzliche Gebiete aufgenommen werden sollen. Hier wurden die aktuellen Bebauungspläne geprüft und die nicht erfassten Bereiche aufgenommen.

  • TOP11: Bauleitplanung; 7. Änderung des Bebauungsplanes Karlsdorf Mitte; Aufstellungsbeschluss und Beschlüsse zum weiteren Verfahren; Beratung und Beschlussfassung

Punkt wurde vertagt.

  • TOP12: Anfragen – Informationen
  • Franz-Josef Obermaier regte an, beim Radweg an der Abzweigung nach Preisendorf zu prüfen, wie hier die Radfahrer an der unübersichtlichen Stelle geschützt werden können. Dies wird für die Verkehrsschau mit aufgenommen.

Der Beitrag Gemeinderatssitzung 28.7.2020: EDEKA, PV, Kinderbetreuungsgebühren und vieles mehr erschien zuerst auf SPD & parteifreie Bürgerinnen und Bürger.

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