Ortsmitte Archive - SPD & parteifreie Bürgerinnen und Bürger https://spd-parteifreie-forstern.de/tag/ortsmitte/ Wed, 20 Sep 2023 07:50:51 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.3 https://spd-parteifreie-forstern.de/wp-content/uploads/2019/12/cropped-LogoMakr_8X5EEu-1-1-32x32.png Ortsmitte Archive - SPD & parteifreie Bürgerinnen und Bürger https://spd-parteifreie-forstern.de/tag/ortsmitte/ 32 32 Gemeinderatssitzung 19.9.23: Dorfzentrum, Nachtragshaushalt, ein Darlehen & Verkehrsüberwachung https://spd-parteifreie-forstern.de/gemeinderatssitzung-19-9-23-dorfzentrum-nachtragshaushalt-ein-darlehen-verkehrsueberwachung/ Wed, 20 Sep 2023 06:39:49 +0000 https://spd-parteifreie-forstern.de/?p=2804 Seit 2006 gibt es Planungen für das Dorfzentrum. Aktuell ist dort ein großer Kiesplatz, jetzt will die Kirche mit ihren Bauplanungen vorangehen. Was könnte dort entstehen?

Der Beitrag Gemeinderatssitzung 19.9.23: Dorfzentrum, Nachtragshaushalt, ein Darlehen & Verkehrsüberwachung erschien zuerst auf SPD & parteifreie Bürgerinnen und Bürger.

]]>

  • TOP1: Genehmigung der Niederschrift über die öffentliche Sitzung des Gemeinderates vom 8.8.2023

Einstimmig genehmigt.


  • TOP2: aktueller Sachstand zum Dorfzentrum, Änderung des Bebauungsplans; Beratung und Beschlussfassung

Anwesend hierzu waren Herr Grill für die Kirche sowie Herr Florentin Messner, Architekt.
Bürgermeister Streu eröffnete den Tagesordnungspunkt mit den Worten, dass Herr Messner dieses Projekt nun „seit vielen, vielen, vielen Jahren begleitet“. Im Jahr 2020 kam die Kirche auf den Gemeinderat zu und teilte mit, dass nur noch 1 Bauwerk statt wie ursprünglich geplant 2 Bauwerke umgesetzt werden sollen. Die Dorfmitte liegt im Gebiet der Städtebauförderung und im Sanierungsgebiet „Ortsmitte“.

Herr Messner führte aus, dass das Projekt „Dorfmitte“ bereits 2006 begonnen wurde und ein rechtsgültiger Bebauungsplan vorliegt. Den großen Parkplatz, der hier nun entstanden ist, habe er persönlich sich so nie vorstellen können.

Messner Architektur – Dorfmitte Forstern / ursprüngliche Planung

Er erläuterte den aktuell bestehenden Bebauungsplan anhand einer Darstellung (siehe Bild rechts. Quelle: Messner Architektur)

Eine Skizzierung der neuen Planung, die die reduzierten Pläne der Kirche darstellt, wurden anhand weiterer Planskizzen gezeigt.

Herr Grill erklärte, dass die Kirche so schnell wie möglich mit dem nun geplanten einen Gebäude in die Umsetzung gehen möchte, da die Finanzierung für diesen Bau zur Verfügung stünde. Das nun geplante, etwas größer ausgeführte Gebäude wurde vorgestellt. Es wird in Ost-West Ausrichtung mit 15x31m am Ende des Grundstücks (Nahe Physio Lausch) errichtet und hat in der aktuellen Planung auf der Nordseite Parkplätze. Im Inneren befinden sich Büro- und Gruppenräume sowie der Pfarrsaal. Die Beheizung ist rein regenerativ vorgesehen mittels Erdwärme-Wärmepumpe, gekoppelt mit Photovoltaik.

Maria Feckl fragte nach der Größe des Pfarrsaals (75+55qm) und nach einer möglichen Quernutzung. In Verbindung mit dem Merzweckraum ergäben sich ca. 150 Sitzplätze, so Grill.

Franz-Josef Obermaier stellte die Frage, ob diese Änderung auch eine Änderung der Bebauungsplans auslöst. Dies ist der Fall, erläuterte Herr Messner, da sich die Gebäude zur ursprünglichen Planung deutlich verändert haben. Herr Obermaier ergänzte, dass aus seiner Sicht dann vor der Bebauungsplanänderung die Grundstücksverhältnisse geklärt und ausgeglichen werden müssen.

Einzelhandel – was wäre dort alles möglich?

Herr Messner stellte mögliche Funktionen vor, die auf der verbleibenden Fläche entstehen könnten. Hierzu gab es, auch basierend auf der Untersuchung des Einzelhandelsgutachtens des Büro Salm & Stegen (vorgestellt in der Gemeinderatssitzung vom 31.5.2022: Gemeinderatssitzung 31.5.2022) Nutzungsvorschläge durch die Verwaltung.

In der Vorschlagsliste waren eine Apotheke enthalten, eine kleine Gastronomie (z.B. Café), Friseur, Bücherei, Verwaltungsbüros, Bürgersaal sowie ein Raum für Chorproben und einer für Erwachsenenbildung und ggf. – so noch Fläche übrig ist – Wohnungen. Dazu könnte ein Einzelhandel mit 800 bis 1200 m2 kommen. Diese Auflistung diente dem Zweck, zu skizzieren, welche Nutzungen auf der jetzt zur Verfügung stehenden Fläche unterzubringen wären.

Aus dieser Skizzierung wurden 9 Varianten gezeichnet, aus denen nach 2 Zwischengesprächen und einem Workshop mit dem Gemeinderat 3 detailliertere Modelle entstanden sind. Versucht wurde, einen Kompromiss zu finden, bei dem ein geschützter Bereich als Platz ansteht, der jedoch nicht völlig von der Straße baulich und optisch abgetrennt ist.
Die Erweiterung der Verwaltung könnte in einem Erweiterungsbau des Rathauses auf dem jetzigen Parkplatz hinter dem Rathaus untergebracht werden. Die Kurzzeitparker für die Apotheke sowie das Parken und die Anlieferung für den Einzelhandel müssten auch untergebracht werden.

Ein Vollsortimenter kann planerisch umgesetzt werden, so daß eine Belebung für die anderen kleineren Läden entsteht. Ließe man diesen weg, wäre „Platz für mehr vom anderen“, so Herr Messner. Entscheiden, was alles umgesetzt werden soll, kann nur der Gemeinderat und dies wohl in Verbindung mit einer intensiven Bürgerbeteiligung, meinte Messner. Erst wenn man das weiß, kann der Bebauungsplan verändert werden. „Mir wäre sehr daran gelegen, dass in Forstern etwas passiert, nicht nur ein Kiesplatz“, so Messner. Der Wunsch der Kirche, hier nun in die Umsetzung zu gehen, kann aus seiner Sicht die Initialzündung dafür sein.

Wie geht es weiter?

Bürgermeister Streu stellte klar, daß es heute nicht darum geht, ob dort die skizzierten Funktionen umgesetzt werden oder nicht. Dies muss im Rahmen der Bürgerbeteiligung erarbeitet werden. Heute ginge es darum, ob man den Wunsch der Kirche mit einer Bebauungsplanänderung das weitere Vorgehen ermöglicht.

Georg Els jun. wies darauf hin, dass man eben gerade auf eine Studie für die Dorfmitte blicke, die noch Raum für verschiedenste Richtungen lässt. Wenn die Kirche nun bauen möchte, sollte aus seiner Sicht dies ermöglicht werden und die Teilung des ursprünglichen Konzepts erfolgen. Franz-Josef Obermaier meinte er sei „schockiert“, was auf dem Platz offenbar alles möglich sein könnte. Josef Obermaier fragte nach der Straßenerschließung. Dies sei nun ein intensiver Abstimmungsprozess zwischen Verwaltung, Planungsbüro und Kirche, so Bürgermeister Streu. Klar ist, dass nichts geplant werden könne, wo man dann nicht mehr herumfahren könne.

Der Beschlussvorschlag der Verwaltung lautet, Herrn Florentin Messner mit der Änderung des Bebauungsplans zu beauftragen. Einstimmig zugestimmt. Ebenfalls einstimmig wurde die Verwaltung durch den Gemeinderat beauftragt, die weiteren Planungsschritte anzugehen.

Aus Sicht von Bürgermeister Streu damit ein klares Zeichen, dass der Gemeinderat die Pläne der Kirche unterstützt. Herr Grill bedankte sich beim Gemeinderat dafür „dass es jetzt wieder weiter geht“.


  • TOP3: Beratung und Beschlussfassung über den 1. Nachtragshaushalt und die 1. Nachtragshaushaltssatzung der Gemeinde Forstern für das Jahr 2023

Der 1. Nachtragshaushalt für das Haushaltsjahr 2023 wurde erforderlich, da sich die Einnahmen und Ausgaben um jeweils 20.000.-€ erhöht haben sowie im Vermögenshaushalt um jeweils 1.841.000.-€ gesenkt haben. Es sind keine zusätzlichen, nicht bereits eingeplanten Kreditaufnahmen für Investitionen vorgesehen. Die Summe der Kreditaufnahmen werden nicht geändert.

Einstimmig zugestimmt.


  • TOP4: Beratung und Beschlussfassung über die Aufnahme eines Darlehens

    Der Beschlussvorschlag lautet: Die Gemeinde Forstern beschließt ein Darlehen in Höhe von 1.716.000.-€ bei einer Zinsbindung von 10 Jahren und einer Laufzeit von 20 Jahren aufzunehmen.

    Bürgermeister Streu erläuterte die Notwendigkeit des Darlehens, um die aktuelle Liquidität zu sichern. Das beste Angebot bei einer 5-jährigen Zinsbindung lag bei 3,58% nominal, bei 10-jähriger Zinsbindung 3,57%.

Bürgermeister Streu erklärte, dass die Gemeinde in den letzten Jahren den Schuldenstand verringert habe und man sehr sparsam war. Die Zahlung der Kreisumlage und die steigenden Personalkosten wären ohne zusätzliche Liquidität nicht zu stemmen. Einige Gemeinderäte sprachen sich in der Diskussion für eine 5jährige Zinsbindung aus. Das Darlehen wurde durch die Finanzaufsicht genehmigt und war im ursprünglichen Haushaltsansatz bereits enthalten.

Der Gemeinderat beschließt die Aufnahme des Darlehens mit einer Laufzeit von 20 Jahren und einer Zinsbindung von 5 Jahren. Einstimmig


  • TOP5: Gemeindlicher Winterdienst, Beschlussfassung über die Anordnung einer Rufbereitschaft vom 01.11.2023 bis 31.03.2024; Beratung und Beschlussfassung

Wie jedes Jahr muss diese Anordnung erfolgen. Für die Bauhofmitarbeiter, den Hausmeister Schule sowie den Hausmeister für die Liegenschaften wurde im Jahr 2022 eine Pauschale von 280.-€ pro Monat für die Monate November bis März gewährt.

Bürgermeister Streu sprach sich trotz der angespannten Haushaltslage dafür aus, die Pauschale zu erhöhen. Josef Obermaier sprach sich für eine Erhöhung auf 300.-€ aus. Franz-Josef Obermaier fragte nach der Tarifanpassung ab April 2024, die laut Bürgermeister Streu bei 300-500.-€ liegen wird.

Der Gemeinderat beschließt die Anordnung der Rufbereitschaft und eine Pauschale von 300.-€ brutto pro Monat. Einstimmig.


  • TOP6: Erhebung der Konzessionsabgabe 2024; Beratung und Beschlussfassung

Auch dieser Beschluss erfolgt jährlich. Die Konzession wird von den Energieversorgern erhoben.

Der Gemeinderat beschließt, dass die Abgabe wie bisher auch im Jahr 2024 erhoben wird. Einstimmig.


  • TOP7: Kommunale Verkehrsüberwachung, Erhöhung der Kontrollstunden ruhender Verkehr; Beratung und Beschlussfassung

Bisher werden 5 Stunden im Monat für die Überwachung des ruhenden Verkehrs aufgewendet. Die Kosten hierfür liegen bei 34.-€ pro Stunde. Der Vorschlag lautet, die Kontrollstunden ab Oktober 2023 auf 8h zu erhöhen. Einstimmig zugestimmt.


  • TOP8: Vergabe von Liefer- und Dienstleistungen, Möbel und Lieferung und Montage von Lampen für den neuen Kinderhort, Franz-Jaksch-Weg 3; Sachstandsbericht

Die Vergabe erfolgte bereits im August. Bürgermeister Streu informierte über die Ausschreibung, die eingegangenen Angebote und die Vergabe der Gewerke.


  • TOP9: Bauleitplanung benachbarten Gemeinden, Gemeinde Hohenlinden – 9. Änderung des Flächennutzungsplans, Beteiligung gemäß § 4 Abs. 1 BauGB; Beratung und Beschlussfassung

    Die Gemeinde Forstern stellt fest, dass gemeindliche Belange nicht berührt sind bittet um weitere Beteiligung am Verfahren. Einstimmig.


  • TOP10: Bauleitplanung benachbarten Gemeinden, Gemeinde Hohenlinden – Bebauungsplan Nr. 31 Neubau Kinderhaus, Beteiligung gemäß § 4 Abs. 1 BauGB; Beratung und Beschlussfassung

Die Gemeinde Forstern stellt fest, dass gemeindliche Belange nicht berührt sind bittet um weitere Beteiligung am Verfahren. Einstimmig.


  • TOP11: Bauleitplanung benachbarten Gemeinden, Markt Isen – 28. Änderung des Flächennutzungsplans, Beteiligung gemäß § 4 Abs. 2 BauGB; Beratung und Beschlussfassung

    Die Gemeinde Forstern stellt fest, dass gemeindliche Belange nicht berührt sind bittet um weitere Beteiligung am Verfahren. Einstimmig.


  • TOP12: Bauleitplanung benachbarten Gemeinden, Markt Isen – Bebauungsplan südliche Haager Straße, Beteiligung gemäß § 4 Abs. 2 BauGB; Beratung und Beschlussfassung

Die Gemeinde Forstern stellt fest, dass gemeindliche Belange nicht berührt sind bittet um weitere Beteiligung am Verfahren. Einstimmig.


  • TOP13: Anfragen – Informationen
    • Bürgermeister Streu informierte darüber, dass am 27.9. vor der Wahlhelferschulung eine Bauausschussitzung stattfindet. Die nächste Gemeinderatssitzung ist am 10.10..

Der Beitrag Gemeinderatssitzung 19.9.23: Dorfzentrum, Nachtragshaushalt, ein Darlehen & Verkehrsüberwachung erschien zuerst auf SPD & parteifreie Bürgerinnen und Bürger.

]]>
Gemeinderatssitzung 13.6.2023: Ortsmitte (Rahmenplan), Hundesteuer, Feuerwehrpager & PV auf dem Kindergarten https://spd-parteifreie-forstern.de/gemeinderatssitzung-13-6-2023-ortsmitte-rahmenplan-hundesteuer-feuerwehrpager-pv-auf-dem-kindergarten/ Tue, 13 Jun 2023 19:28:20 +0000 https://spd-parteifreie-forstern.de/?p=2687 TOP1: Genehmigung der Niederschrift über die öffentliche Sitzung des Gemeinderates vom 30.5.2023 Einstimmig genehmigt. TOP2: Städtebauförderung - Rahmenplan öffentlicher Raum; Vorstellung der Ergebnisse Zu diesem Punkt waren die Planer der Büros sowie Frau Kipp von der Regierung von Oberbayern anwesend. Die Planungen, die nunmehr 1,5 Jahre angedauert haben und auch eine Bürgerbeteiligung mit Bürgerspaziergang und […]

Der Beitrag Gemeinderatssitzung 13.6.2023: Ortsmitte (Rahmenplan), Hundesteuer, Feuerwehrpager & PV auf dem Kindergarten erschien zuerst auf SPD & parteifreie Bürgerinnen und Bürger.

]]>

  • TOP1: Genehmigung der Niederschrift über die öffentliche Sitzung des Gemeinderates vom 30.5.2023

Einstimmig genehmigt.


  • TOP2: Städtebauförderung – Rahmenplan öffentlicher Raum; Vorstellung der Ergebnisse

Zu diesem Punkt waren die Planer der Büros sowie Frau Kipp von der Regierung von Oberbayern anwesend. Die Planungen, die nunmehr 1,5 Jahre angedauert haben und auch eine Bürgerbeteiligung mit Bürgerspaziergang und einer weiteren Informationsveranstaltung beinhalteten, mündeten in die heutige Abschlußpräsentation.

Nicht nur das Kerngebiet wurde für die Planung berücksichtigt, sondern auch die Ortseingänge, da diese für die Verkehrslenkung und ggf. Weiterentwicklung entscheidend sind. Die Eigentumsverhältnisse sowie die Staatsstraße begrenzten in Teilen die Planungsmöglichkeiten und auch die Wünsche, die von den Bürgern geäußert wurden.

Die „Umsetzungsbausteine“ wurden einzeln erläutert:

    • Am Ortseingang Nord (Feuerwehr) könnte ein Kreisverkehr den Verkehr verlangsamen und das neue Gewerbegebiet erschließen. Eine Querungshilfe auf Höhe des möglichen Supermarktstandortes ist ebenso eingezeichnet wie eine Begrünung des Straßenbereichs als Allee. Die Bäume stehen zur Straße leicht vertieft, so daß diese Fläche auch als Regenrückhaltebereich für Starkregenereignisse dient. Dort, wo die Straße heute breiter als 6,50m ist, können Flächen für einen Gehweg gewonnen werden.
    • Im Bereich neue Ortsmitte soll eine Aufenthaltsqualität geschaffen werden und die Dominanz und Trennung durch die Staatsstraße aufgehoben werden. Hierzu ist ein Straßenbelagswechsel im Ortskern geplant, der optische Verbindungen schafft und signalisiert, daß hier ein Ortsbereich ist.
      Der Vorschlag des Belagwechsels wurde kurz im Gemeinderat diskutiert, da hier Bedenken bezüglich der Lärmemission bei anderen Belägen als einer Teerstraße geäußert wurden. Dies sei sicherlich zu bedenken, so Bürgermeister Streu, jedoch müsse doch jedem klar sein, daß sich „in der Ortsmitte, wo sich unsere Kinder und die Bürger aufhalten, etwas ändern müsse!“ Und auf die Lärmsituation im Sitzungssaal durch die Straße bezogen: „Ich möchte zum Beispiel auch mal eine Gemeinderatssitzung bei offenen Fenstern machen können!“

Frau Knipp hatte Broschüren für den Gemeinderat dabei, in denen Beispiele für Umsetzungen enthalten sind, so dass man sich auch vor Ort Beispiele ansehen könnte.

    • Im Bereich der Staatsstraße Süd war auch die Begrünung prägend für den Entwurf und eine Verlangsamung des Ortseingangsverkehrs. Eine Verkehrsinsel am Ortseingang soll hier entschleunigend wirken. Der Bereich am Eichergebäude weist in der Planung durch die Längsparker einen Raumgewinn auf, der auch Platz für eine Freischankfläche schafft und so mehr Aufenthaltsqualität bekommt.

Zuletzt wurde die Grobkostenschätzung präsentiert. Hierin sind die 3 Bereiche Nord/Mitte/Süd mit 1 Mio€ / 2 Mio€ / 840T€ geschätzt. Frau Kipp führte aus, daß der städtebauliche Mehrwaufwand durch Regierungsprogramme gefördert werden kann. Der Standardfördersatz beträgt dabei 60% der zuwendungsfähigen Kosten. Auch die anteiligen Planungskosten der Gemeinde können bis zu 18% gefördert werden.

Simona Loupal fragte nach, ob auch Maßnahmen in Richtung Schwammstadt / Klimaschutz & Klimaanpassung gefördert werden, was Frau Kipp direkt bejahte und unterstrich, dass genau solche Anpassungsmaßnahmen im Rahmen der Förderung gewollt sind.

Bürgermeister Streu skizzierte die nächsten Schritte, die zunächst eine Abstimmung mit dem staatlichen Bauamt erfordern. Wunsch seitens der Gemeinde wäre eine Sanierung unter Führung des staatlichen Bauamts mit Kostenübernahmevereinbarung der Gemeinde. Sollte die Staatsstraße nicht auf den nächsten Bedarfsplan kommen, so Frau Kipp, könnte man trotzdem bereits klären, ob die Gemeinde Teilbereiche in eigener Planung vorantreibt. Sie fände es schade, wenn alle nun vorgestellten Maßnahmen dann 5 Jahre liegen blieben, nur weil die Straße noch nicht angegangen werden kann, so Frau Kipp. Sie sei jederzeit dafür, zu starten.

Franz-Josef Obermaier meinte, dass Forstern früher mal für die Eicher-Werke und den Wörlsaal bekannt war und heute für die schlechte Staatsstraße. Hier müsse man als Gemeinde und Verwaltung „lästig sein“ um eine frühestmögliche Umsetzung zu erreichen. Georg Els ergänzte, dass man nun wirklich „dranbleiben“ müsse und die Umsetzung vorantreiben müsse. Sebastian Klinger fragte nach dem Förderumfang in Bezug auf die Haushaltsmittel beim Freistaat. Frau Kipp erklärte, dass bisher keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass hier Kürzungen zu befürchten wären.

Bürgermeister Streu beschloss den Tagesordnungspunkt indem er sich bei Frau Kipp für die Unterstützung bedankte und betonte, dass das Thema kontinuierlich weiterverfolgt wird.


  • TOP3: Beschaffung digitaler Funkmeldeempfänger (Pager) für die Freiwillige Feuerwehr Forstern; Beratung und Beschlussfassung

Matthias Belmer war zu dem Punkt anwesend. Er erklärte das Prinzip der digitalen Alarmierung, die den zweiten Schritt der Digitalisierung der Feuwerwehr darstellt. Die bisherige Technik ist analog und hat deutliche Nachteile in der Geschwindigkeit der Alarmierung. Die Leitstelle wird nun im Q1/Q2 2024 auf digitale Alarmierung umgestellt. Die analogen Pieper und die analoge Auslösung der Sirenen sind damit nicht mehr geeignet.

Derzeit sind bei der Feuerwehr Forstern 58 Piepser vergeben. Die neuen Geräte kosten ca. 600.-€ pro Stück, wovon aber 80% gefördert werden. Die inzwischen auch verbreitete Handyalarmierung gilt in Bayern derzeit nicht als zugelassener Alarmierungsweg. Die Feuerwehr würde derzeit nur die 58 Pager ersetzen wollen und keine weiteren ‚Geräte beschaffen.

Die Kosten betragen somit ca. 35T€, wovon der Eigenanteil der Gemeinde bei ca. 8T€ liegt Der Haushaltsansatz für diese Investition beträgt 45T€. Der Gemeinderat beschließt einstimmig die Ersatzbeschaffung.


  • TOP4: Kinderhaus Villa Löwenzahn – Vergabe der Photovoltaikanlage; Beratung und Beschlussfassung

    Es wurden 5 Unternehmen angeschrieben, 2 Angebote gingen ein. Das günstigste Angebot liegt bei 53T€. Der zweite Bieter liegt bei 56T€. Die ebenfalls angeklagten Glas-Glas-Module wurden nur vom zweiten Bieter angeboten, die Kosten lägen dann bei 59T€. Die Kostenschätzung lag bei 61T€. Eine Versorgung der Beleuchtung im Fall eines Stromausfalls ist vorgesehen ebenso wie ein Feuerwehrschalter, der 2400.-€ zusätzliche Kosten verursacht. Die Anlagengröße liegt bei 29 kWp.

Peter Feckl fragte nach den Fabrikaten von Wechselrichter, Speicher und Modulen: WR und Speicher sind von Sungrow, die Module von DeLonghi (Folienmodule).

Vorschlag der Verwaltung ist eine Vergabe an den günstigsten Bieter inklusive des Feuerwehrschalters und des Licht-Notstroms. Einstimmig zugestimmt.


  • TOP5: Landtags- und Bezirkswahlen am 08.10.2023; Gewährung eines Erfrischungsgeldes für die Mitglieder des Wahl- bzw. Briefwahlausschusses; Beratung und Beschlussfassung

Die Gemeinden bekommen 50.-€ pro Person erstattet. Frau Wimmer hat sich mit anderen Gemeinden abgestimmt, hier werden 60.- Erfrischungsgeld gewährt.

Das Erfrischungsgeld in Höhe von 60.-€ wurde einstimmig beschlossen.


  • TOP6: Satzung für die Erhebung einer Hundesteuer (Hundesteuersatzung); Beratung und Beschlussfassung

Die bestehende Hundesteuersatzung ist seit 2002 unverändert und muss in einigen Regelungen angepasst werden. Aktuell beträgt die Steuer:

    • für den ersten Hund 25.-€
    • für den zweiten 30.-€
    • ab dem dritten Hund je 35.-€
    • und für Kampfhunde 150.-€.

Der Vorschlag für die neuen Sätze lautet

    • 45.-€
    • 75.-€
    • 100.-€
    • für Kampfhunde 800.-€.

Zukünftig würden alle Bürger gleichbehandelt, unabhängig vom Ortsteil in dem sie wohnen. Steuerbefreiungen und Ermäßigungen für bestimmte Verwendungen gibt es weiterhin.

Bürgermeister Streu führte aus, dass der Aufwand für die Leerung und Entsorgung der Hundetoiletten stetig gestiegen ist und auch weitere Aufstellorte hinzukommen sollen. Gerhard Eicher regte an, auf kompostierbare Hundetüten umzustellen.

Der Gemeinderat beschließt die vorliegende Satzung einstimmig.


  • TOP7: Anfragen / Informationen
    • Franz-Josef Obermaier sprach die beiden Zeitungsartikel zum Eichergebäude an. Er sieht hier den „schwarzen Peter der Gemeinde zugeschoben“. Die Parkplätze befänden sich auf Grund des Freistaats Bayern und die dort abgestellten Fahrzeuge gehörten in der Regel nicht zu den Cafebesuchern sondern zu den Bewohnern der im Gebäude befindlichen Wohnungen.

Bürgermeister Streu stellte klar, dass das Museum überhaupt nicht zur Debatte steht. Er werde die Mitglieder der Eicherfreunde über die vorliegenden Planungen aus dem heute vorgestellten Rahmenplan und die daraus hervorgehende deutliche Aufwertung des Bereichs informieren. Er wies außerdem darauf hin, dass bei einem Vor-Ort-Termin mit dem staatlichem Bauamt die sofortige Unterbindung des seit Jahren nur geduldeten Querparkens gefordert wurde.

 


Der Beitrag Gemeinderatssitzung 13.6.2023: Ortsmitte (Rahmenplan), Hundesteuer, Feuerwehrpager & PV auf dem Kindergarten erschien zuerst auf SPD & parteifreie Bürgerinnen und Bürger.

]]>
Gemeinderatssitzung 3.5.2022: Erholungsflächenverein, Vorkaufsrecht in Preisendorf & ein aktiver Gartenbauverein https://spd-parteifreie-forstern.de/gemeinderatssitzung-3-5-2022-erholungsflachenverein-vorkaufsrecht-in-preisendorf-ein-aktiver-gartenbauverein/ Tue, 03 May 2022 19:24:33 +0000 https://spd-parteifreie-forstern.de/?p=2422 Zum ersten Mal seit 2 Jahren findet die heutige Gemeinderatssitzung wieder im Sitzungssaal des Rathauses statt. Ein ungewohntes Bild - wahrscheinlich sogar für manchen Gemeinderat. Im Mai sind aktuell 3 Gemeinderatssitzungen geplant, es scheint also viele Themen zu geben - auch wenn heute im öffentlichen Teil die Tagesordnung überschaubar war.  TOP1: Genehmigung der Niederschrift über die […]

Der Beitrag Gemeinderatssitzung 3.5.2022: Erholungsflächenverein, Vorkaufsrecht in Preisendorf & ein aktiver Gartenbauverein erschien zuerst auf SPD & parteifreie Bürgerinnen und Bürger.

]]>

Zum ersten Mal seit 2 Jahren findet die heutige Gemeinderatssitzung wieder im Sitzungssaal des Rathauses statt. Ein ungewohntes Bild – wahrscheinlich sogar für manchen Gemeinderat. Im Mai sind aktuell 3 Gemeinderatssitzungen geplant, es scheint also viele Themen zu geben – auch wenn heute im öffentlichen Teil die Tagesordnung überschaubar war. 


Einstimmig genehmigt. (Bei 3 abwesenden Gemeinderäten)


Gemeinsam mit den Gemeinderäten der Gemeinde Pastetten wurde eine Informationsveranstaltung besucht. Bürgermeister Streu stellte anhand der Präsentation des Vereins kurz die wesentlichen Informationen vor. (Link zur Homepage des Vereins oben in der Überschrift)

Der Verein hat 32 Erholungsgebiete im Bestand mit 700ha Grund und aktuell 67 Gemeinden als Mitglieder. Der Vereinszweck ist die Förderung von Naturschutz: der Verein erwirbt, oft gemeinsam mit der Gemeinde, erforderliche Flächen, plant und baut die Erholungsgebiete und übergibt die Flächen der gesamten Öffentlichkeit. Der laufende Unterhalt, Pflege, Verkehrssicherung etc. liegt dann in der Zuständigkeit der Gemeinde. Sanierungsmaßnahmen tätigt der Verein.

Der Mitgliedsbeitrag beträgt 0,26€ pro Einwohner (990.-€ / Jahr für Forstern). Ein Beitrittsantrag erfolgt durch Beschluss des Gemeinderates, anschließend entscheidet die Mitgliederversammlung des Vereins über die Aufnahme.

In der anschließenden Diskussion im Gemeinderat wurden mehrere Aspekte diskutiert. Ist in Forstern die Umsetzung eines Badesees realistisch? Muss es ein Badesee sein oder wären auch andere Arten von Erholungsflächen denkbar? Manche Gemeinderäte waren skeptisch und der Ansicht, dass das „für Forstern nicht passt“.

Erwin Nominacher erinnerte daran, dass alle Fraktionen sich beim Thema Badeweiher im Wahlkampf positiv geäußert hatten und er nicht verstehe, warum mancher das nun hier einfach vom Tisch wischen möchte. Man sollte – zumal wegen der überschaubaren Investition – den Schritt gehen. Peter Feckl stimmte hier zu und ergänzte, daß er den Beitritt begrüßen würde, da dann die Kompetenz für eine Planung gegeben ist, wenn sich Möglichkeiten ergeben.

Bürgermeister Streu wies darauf hin, dass man nur vorsichtig sein sollte, hier nicht rein durch den Beitritt zum Verein zu signalisieren, daß man kurzfristig eine Bademöglichkeit schaffen kann – so einfach ginge das halt nicht.
Gerade gemeinsam mit Pastetten ergäben sich vielleicht weitere Möglichkeiten, meinten Franz-Josef Obermaier und Gerhard Eicher. Stefan Ganghofer wies darauf hin, daß der Flächenbedarf für einen Badeweiher in Forstern kaum herzubringen sei. Erwin Nominacher beschrieb die gemeinsame Veranstaltung mit dem Gemeinderat Pastetten als „historisch“ und war sehr zuversichtlich, dass man hier gemeinsam etwas schaffen kann.

Der Beschlussvorschlag lautet, dem Erholungsverein beizutreten. Nach 5 Jahren wird die Mitgliedschaft geprüft. Zugestimmt mit 1 Gegenstimme.


  • TOP3: Satzung über das besondere Verkaufsrecht für einen Teilbereich der Gemeinde Forstern süd-westlich des Bebauungsplans „Preisendorf“; Beratung und Beschlussfassung

Für das Gebiet der Vorkaufssatzung wäre dann z.B. eine Nutzung in einem Einheimischenmodell möglich. Einstimmig beschlossen.


  • TOP4: Anfragen – Informationen
    • Vergabe der Ingenieurleistungen zum Hochwasserschutz ist erfolgt zu einem Honorar von ca. 4700.-€.
    • Internetversorgung für die Flüchtlingsunterkunft: in der Presse war zu lesen, dass das Landratsamt ein WLAN eingerichtet hätte. Dies wurde aber von der Gemeinde Forstern eingerichtet und diese trägt auch den monatlichen Beitrag von ca. 20.-€.
    • In den Sitzungsmappen der Gemeinderäte war ein Informationsblatt  zur Initiative „Lebenswerte Städte und Gemeinden“ beigelegt. Hier ist vor kurzem Wartenberg (der Merkur berichteteTempo 30: Wartenberg tritt Initiative bei ) beigetreten. Bürgermeister Streu bat darum, die Unterlage durchzusehen, um dann in einer der nächsten Sitzungen hierüber zu diskutieren und ggf. den Beitritt zu beschließen.
      (Link zum Positionspapier: LEBENSWERTE STÄDTE DURCH ANGEMESSENE GESCHWINDIGKEITEN)
    • Der Gartenbauverein hat einige Flächen identifiziert und Vorschläge für die Bepflanzung gemacht. Beispielsweise an der Lärmschutzwand beim Eicher-Traktor am Ortseingang und im Bereich am alten Brunnen. Hier werden Bepflanzungen vorgenommen. Die Blühflächen in der Eichersiedlung vom letzten Jahr werden ebenfalls wieder hergerichtet.
    • Seitens des Straßenbauamts besteht die Bitte, am „Großparkplatz“  die 2 mittleren Ausfahrten zu verschließen. Auch hier hat der Gartenbauverein eine Bepflanzung vorgeschlagen. Erwin Nominacher zeigte sich begeistert und würde es sehr begrüßen. wenn ein noch größerer Teil der Fläche bepflanzt würde.Eine zusätzliche Diskussion entstand darüber, dass man eigentlich die erste Einfahrt (am Rathaus) als die gefährlichste ansieht. Bürgermeister Streu sagte zu, das nochmal zu prüfen.
      Der Gemeinderat spricht sich für die Bepflanzung aus und bedankt sich für die Initiative und Arbeit des Gartenbauvereins.
    • Der Pflegestützpunkt (Aussenstelle Forstern) ist eröffnet worden und ab 19.5. besteht jeden dritten Dienstag im Monat die Möglichkeit, sich zum Thema Pflege im Rathaus regelmäßig beraten zu lassen.

Der Beitrag Gemeinderatssitzung 3.5.2022: Erholungsflächenverein, Vorkaufsrecht in Preisendorf & ein aktiver Gartenbauverein erschien zuerst auf SPD & parteifreie Bürgerinnen und Bürger.

]]>
Gemeinderatssitzung 8.6.2021: Verkehrsschau! https://spd-parteifreie-forstern.de/gemeinderatssitzung-8-6-2021-verkehrsschau/ Wed, 09 Jun 2021 16:31:42 +0000 https://spd-parteifreie-forstern.de/?p=2165 Änderungen zur Tagesordnung Zu Beginn der Sitzung beantragte Maria Feckl, einen TOP der nichtöffentlichen Sitzung in den öffentlichen Teil zu übertragen. Hierbei geht es um das Seniorenzentrum. Da in diesem Tagesordnungspunkt auch Grundstücksverhandlungen und Vertragsthemen enthalten sind, sei das nicht vollständig möglich, so Bürgermeister Streu. Die anschließende Abstimmung, den Punkt in öffentliche Themen und nichtöffentliche […]

Der Beitrag Gemeinderatssitzung 8.6.2021: Verkehrsschau! erschien zuerst auf SPD & parteifreie Bürgerinnen und Bürger.

]]>
    • Änderungen zur Tagesordnung
    Zu Beginn der Sitzung beantragte Maria Feckl, einen TOP der nichtöffentlichen Sitzung in den öffentlichen Teil zu übertragen. Hierbei geht es um das Seniorenzentrum. Da in diesem Tagesordnungspunkt auch Grundstücksverhandlungen und Vertragsthemen enthalten sind, sei das nicht vollständig möglich, so Bürgermeister Streu.
    Die anschließende Abstimmung, den Punkt in öffentliche Themen und nichtöffentliche Themen zu splitten, wurde mehrheitlich abgelehnt.

Wurde einstimmig genehmigt.


  • TOP2: Verfahren zur förmlichen Festlegung eines Sanierungsgebietes; Satzung der Gemeinde Forstern zur förmlichen Festlegung des „Sanierungsgebietes – Ortszentrum“; Beratung und Beschlussfassung

Hintergrundinformation zu dem Thema gibt es hier in unserem Artikel aus 2019: Ortsmitte – was passiert da?

Folgende Beschlüsse waren formal zu fassen um dann die bereits in Vorbereitung befindlichen Schritte einzusteigen. Hier wird z.B. die Überplanung der Staatsstraße und die Sanierung des Gehwegs an der Kirche angegangen.

Der Gemeinderat billigt einstimmig die in der Sanierungssatzung festgehaltenen Ziele sowie – ebenfalls einstimmig – das skizzierte Sanierungsgebiet.


  • TOP3: 3. Änderung des Flächennutzungsplans der Gemeinde Buch am Buchrain; frühzeitige Beteiligung der Träger öffentlicher Belange nach § 4 Abs. 1 BauGB; – hier: Stellungnahme der Gemeinde Forstern als Nachbargemeinde

Der Gemeinderat stellt fest, daß die Belange der Gemeinde Forstern nicht berührt sind, möchte aber am weiteren Verfahren beteiligt bleiben. Einstimmig.

 


  • TOP4: Zuschussantrag des Evang. Diakonie-Vereins Markt Schwaben e. V.; Beratung und Beschlussfassung

Wie im Jahr 2020 bittet der Verein um einen Zuschuss von 150.-€ für die Beratungsstelle. Der Gemeinderat stimmt einstimmig zu.

 


  • TOP5: Sachstandsbericht zur Verkehrsschau vom 19.05.2021

  • Bürgermeister Streu berichtete von der Verkehrsschau, die zusammen mit dem Landratsamt Erding, dem StBA Freising, Polizei Erding, Bürgermeister Streu und der zweiten Bürgermeisterin Simona Loupal erfolgte. Es ging dabei nur um den Bereich der Forsterner Ortsmitte:

 

    • Am Parkplatz in der Ortsmitte gibt es 3 Ausfahrten auf die Staatsstraße. Hier soll auf eine, maximal 2 Ausfahrten reduziert werden.

 

    • Mehrfach wurde bereits durch die Gemeinde die Anbringung eines Verkehrsspiegels an der Tadinger Straße beantragt. Dies hatte das StBA bereits schriftlich abgelehnt. Bei der Verkehrsschau wurde dies abermals mit der Begründung abgelehnt daß hierdurch die Situation eher komplexer würde und es erfahrungsgemäß sogar zu mehr Unfällen kommt.

 

    • An der Baustelle beim ehemaligen Metzger Wintermayr wurde die Sichtbehinderung thematisiert.

 

    • Der als Radweg genutzte Kiesweg an der Hauptstraße ist oftmals stark zugeparkt, auch der Zustand des Weges leidet dadurch. Welche Einwirkungsmöglichkeiten hat die Gemeinde hier, um für Verbesserung zu sorgen und die Durchfahrtsbreite für Radfahrer zu gewährleisten?

Der Weg ist als ein einziges Flurstück eingezeichnet und als Anliegerstraße gewidmet. Die Eigentumsverhältnisse sind nicht vollständig klar, auch die Widmung als Radweg ist unklar. Dies wird nun mit dem Landratsam gemeinsam geklärt, anschließend kann eine eindeutige Beschilderung erfolgen sowie ggf. eine Beschränkung des Parkens erreicht werden.

Der Gemeinderat diskutierte an dieser Stelle einige Aspekte. Simona Loupal berichtete, daß durch die direkt an den Straßeneinmündungen geparkten Fahrzeugen auch die Übersicht leidet und es erst kürzlich zu einem Unfall kam, bei dem ein Kind verletzt wurde.

Nach Vorliegen einer entsprechenden Vermessung kann genau abgegrenzt werden, welche Flächen im Gemeindeeigentum sind. Diese können dann ggf. so eingerichtet werden, daß ein Parken auf dem Anliegerweg nicht mehr möglich ist.

 

    • Die Aufstellung einer temporären Ampelanlage für 2-4 Wochen (Höhe Wintermayr und Höhe Eicher-Siedlung) mit Zählung der Querungen soll erfolgen. Zusätzlich soll eine manuelle Zählung mit Klassifizierung (Kinder, ältere Menschen) erfolgen.
    • Die Schilder „Abstand Radfahrer“ würden auf  Nachfrage bei Vorliegen eines Antrags durch die Gemeinde beim StBA voraussichtlich positiv entschieden. Die Schilder dienen als Hinweis darauf, daß seit letztem Jahr 1,50m Abstand beim Überholen von Radfahrern gesetzlich verpflichtend einzuhalten sind. (Beispiel rechts im Bild aus Erding).

 

    • Eine Verkehrszählung durch das StBA erfolgte zuletzt 2015. Diese hätte in 2020 erneut durchgeführt werden sollen, wurde auf Grund von Corona aber verschoben. Die Zahlen werden nun nochmal erhoben.Die durch die gemeindlichen Messgeräte erhobenen Zahlen stellen sich wie folgt dar:
      • in 12/2017 bei Gesamt 55.000 Fahrzeuge, davon 45.000 PKW.
      • in 10/2020 lagen die Werte bei 51.000 Fahrzeugen, davon 45.000 PKW, 2700 LKW, 1052 LKW-Züge. Der Tagesschnitt lag bei ca. 7300 Fahrzeugen.
      • Aktuell wurde Höhe Ortsmitte in 5/2021 nochmals gemessen: 46.000 Fahrzeuge.

Der Durchschnitt lag hier bei 6700 Fahrzeugen. Die maximale gemessene Geschwindigkeit lag bei 99 km/h (!!). Der V85-Wert (Erläuterung: V85 Geschwindigkeit) liegt Höhe Lindenstraße bei 62 km/h. Mit einem Wert >5 km/h Überschreitung gilt die entsprechende Stelle damit als Gefahrenstelle!  Die Polizei hat hier auch an der Feuerwehr eine neue „Messstelle“ eingerichtet und z.B. letzten Sonntag dort bereits geblitzt.

In der Ortsmitte liegt dieser V85-Wert nach eigenen Messungen bei 51 km/h.

    • Die Frage nach einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 30 (hierzu liegt ein aktueller Antrag von den Fraktionen der Grünen und der SPD/parteifreie Bürger vor) wurde vom Vertreter des StBA bei diesem vor-Ort-Termin negativ beantwortet.

Da Kindergarten & Schule nicht direkt (also wirklich DIREKT) an der Straße liegen, sei dies für das StBA nicht ausreichend für eine Anordnung von Tempo 30.Die Straßenbreiten der Hauptstraße sind für LKW-Begegnungsverkehr an einigen Stellen mit minimal 6,38m sehr schmal. Auch dies wurde angesprochen, scheint aber für das StBA keine Relevanz zu besitzen.

Simona Loupal sprach die Lärmbelastung an, die bisher nicht thematisiert wurde. Hierin liegt möglicherweise ein weiteres, direkt messbares Argument für eine Geschwindigkeitsreduzierung. Thorsten Scharmatinat regte an, die Kosten für ein Lärmschutzgutachten anzufragen. Dieses hatte das Büro Plankreis auch bereits im Rahmen der Sanierungsplanung empfohlen.

Peter Feckl war der Meinung, daß Forstern ja keine „besondere Stellung“ habe. Aus seiner Sicht müssten dann alle Ortsdurchfahrten in Deutschland auf Tempo 30 beschränkt werden. Maria Feckl sah das anders: wir haben keine Umgehungsstraße, der Zustand der Straße ist extrem schlecht und durch die schmalen Gehwege sei der Bereich für Kinder unbefahrbar.

Der Antrag sollte Substanz haben und entsprechend ausgearbeitet gestellt werden, wenn man die offenbar herrschende grundsätzliche Haltung des StBA mit berücksichtigt, meinte Georg Els jun..

Bürgermeister Streu betonte, daß eine möglichst umfassende Faktensammlung mit klaren Messungen und Werten aus seiner Sicht notwendig ist. Im Antrag der Grünen/SPD parteifreie Bürger sind bereits einige Punkte, die in der Vergangenheit recherchiert wurden, aufgeführt.


  • TOP 6: Anfragen / Informationen
    • Anton Oskar bat darum, daß die Klimareferenten eigene Anfragen bezüglich Preisen / vorbereitenden Informationen für die z.B. durch die Klimareferenten untersuchten Möglichkeiten für PV-Flächen oder eine Bürgerenergiegenossenschaft zu erhalten. Dieses Thema stellte sich in der Diskussion als komplex heraus. Ggf. muss in der nächsten Sitzung ein entsprechender Antrag dazu gestellt werden.
    • Maria Feckl fragte nach dem schon lange avisierten Infotermin mit dem Erholungsflächenverein. Dies soll laut Herrn Streu gemeinsam mit Pastetten und Buch erfolgen. Seitens Forstern wird sich Simona Loupal hierum kümmern.
    • Maria Feckl fragte nach den offenen Anträgen, die noch nicht im Gemeinderat behandelt wurden. Hier ist laut Herrn Streu teilweise die durch die nach wie vor angespannte Personalsituation im Rathaus noch nicht erfolgte Vorbereitung / Ausarbeitung zu den Themen ein Grund für Verzögerungen.

 

Der Beitrag Gemeinderatssitzung 8.6.2021: Verkehrsschau! erschien zuerst auf SPD & parteifreie Bürgerinnen und Bürger.

]]>
Gemeinderatssitzung 4.5.2021: Kindergartengebühren, Ortsmitte & Bauordnung https://spd-parteifreie-forstern.de/gemeinderatssitzung-4-5-2021-kindergartengebuehren-ortsmitte-bauordnung/ Tue, 04 May 2021 20:18:01 +0000 https://spd-parteifreie-forstern.de/?p=2136 TOP1: Genehmigung der Niederschrift über die öffentliche Sitzung vom 13.4.2021 Wurde einstimmig genehmigt. TOP2: Verfahren zur förmlichen Festlegung eines Sanierungsgebiets; Beratung und Beschlussfassung über die eingegangenen Stellungnahmen im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung und der Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange; Beratung und Beschlussfassung Hintergrundinformation zu dem Thema gibt es hier in unserem Artikel aus […]

Der Beitrag Gemeinderatssitzung 4.5.2021: Kindergartengebühren, Ortsmitte & Bauordnung erschien zuerst auf SPD & parteifreie Bürgerinnen und Bürger.

]]>

Wurde einstimmig genehmigt.


  • TOP2: Verfahren zur förmlichen Festlegung eines Sanierungsgebiets; Beratung und Beschlussfassung über die eingegangenen Stellungnahmen im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung und der Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange; Beratung und Beschlussfassung

Hintergrundinformation zu dem Thema gibt es hier in unserem Artikel aus 2019: Ortsmitte – was passiert da?

Herr Gronle vom Büro Plankreis war in der Sitzung anwesend und resümierte zu Beginn kurz zu dem Verfahren, das nun seit einigen Jahren läuft. Im Dezember 2015 wurde die Städtebauförderung angemeldet und im Jahr 2016 wurden die vorbereitenden Untersuchungen angestossen. Die Ergebnisse wurden im Dezember 2019 dem Gemeinderat vorgestellt und gebilligt. Er ging nochmals auf die Zielsetzungen und die festgestellten „Missstände“ ein. (Diese Punkte können unter dem obenstehendes Link in unserem Artikel und auch in der dort verknüpften Originalpräsentation vom Plankreis nachgelesen werden)

Als nächsten Schritt skizzierte Herr Gronle den Erlass einer Sanierungssatzung, die den Zweck hat, die weiteren Maßnahmen zu steuern und Fördermittel für die festgelegten Aktivitäten zu erhalten. Die Möglichkeiten für Festsetzungen innerhalb des Sanierungsgebietes sind weitreichend und sollen die Gemeinde in die Lage versetzen, bei allen im Sanierungsgebiet erfolgenden Schritten den Einklang mit dem Sanierungsziel abzugleichen.

Maria Feckl fragte nach, ob die Sanierungssatzung und die Sanierungsziele gegenüber dem staatlichen Bauamt hilfreich sein kann, um die Staatsstraße, die ja deutlich als Missstand aufgenommen ist, anders zu gestalten und beispielsweise Tempo 30 zu erreichen. Herr Gronle stellte klar, daß eine Staatsstraße insoweit problematisch sei, als daß die Gemeinde hier eben nicht Eigentümer sei. Erwin Nominacher sprach auch das Thema Radweg an, der aus Sicherheitsaspekten dringend notwendig sei.

Herr Bürgermeister Streu verlas die Stellungnahmen ohne Einwand vor und der Gemeinderat nahm diese einstimmig zur Kenntnis. Die Stellungnahmen mit Anmerkungen, u.a. vom Straßenbauamt, der Handwerkskammer,  der Kreisbrandinspektion, des Ordinariats München, des Landratsamtes Erding (verschiedene Sachgebiete), des Landesamts für Denkmalpflege, des Abwasserzweckverbandes, der Telekom, der Wasserversorgung ForstNord, der Regierung von Oberbayern und einigen weiteren wurden vollständig verlesen und vom Gemeinderat entsprechend zur Kenntnis genommen.


  • TOP3: Novelle der Bayerischen Bauordnung – Neues Abstandsflächenrecht; Änderung/Aufhebung Abstandsflächensatzung; Beratung und Beschlussfassung

    Zu diesem Tagesordnungspunkt war Herr Architekt Jaksch anwesend. Er hatte anhand einiger gezeigter Skizzen die Auswirkungen bzw. Abweichungen der am 1.Februar 2021 erlassenen Satzung zur „alten“ bayrischen Bauordnung und der neuen bayrischen Bauordnung dargestellt.

Legt man den Grundstücksflächenbedarf nach der alten Bauordnung zu Grunde und setzt diesen mit 100% an, so ist der Flächenbedarf bei der neuen Bauordnung nur noch 71%, auf Basis der erlassenen Satzung in Forstern aber bei 125% um die Abstandsflächen einzuhalten. Hierbei ist zu beachten, daß diese Beispielzahlen für den gezeigten Baukörper gelten und von der Ausführung der Giebel abhängig sind.

Seit dem Erlass der Satzung in Forstern gab es laut Herrn Bürgermeister Streu mehrere Anfragen zur Befreiung von dieser Satzung. Hierzu gab es Vorbesprechungen in den Fraktionen, die laut Herrn Streu eine Tendenz für eine Aufhebung der Satzung ergaben. Im LK Erding gibt es nur 2 Gemeinden, die eine entsprechende Satzung erlassen haben.

Franz-Josef Obermaier wandte ein, daß der Zweck der Satzung ja durchaus seine Berechtigung hatte, man jedoch die Auswirkung auf den Flächenbedarf nicht genau abgeschätzt hatte. Er plädierte, auch mit Blick auf die hohe Komplexität einer Prüfung von Bauanträgen und der Gefahr von Klagen gegen die Satzung für eine Aufhebung. Herrn Neglia sprach an, daß mit der aktuellen Regelung ein Ausbau eines Dachgeschosses mit einem Giebel oftmals unmöglich wird. Herr Eicher wies darauf hin, daß der Gemeinderat mit der Satzung das „alte“ Baurecht weiterführen wollte. Dies könnte man mit einer Anpassung der Höhenfaktoren erreichen, wie sie laut seiner Aussage in Hohenlinden angewandt wurden.

Eine Befreiung im Einzelfall würde letztlich dazu führen, daß sich das Risiko von Ungleichbehandlung ergibt und man die Satzung gleich aufgeben könnte.

Herr Georg Els wiederholte den im Januar verfolgten Zweck der Satzung und stellte fest, daß dieser Zweck nicht erreicht wurde und auch nicht durch Nachjustierungen vollständig erreicht werden kann. Er sieht einen hohen Mehraufwand für Verwaltung und Bauausschuss und spricht sich für eine Aufhebung der Satzung aus.

Nach weiterer umfangreicher und intensiver Diskussion wurde abgestimmt: Der Beschlussvorschlag der Verwaltung lautete, die Satzung aufzuheben. Hierzu gab es 11 Fürstimmen bei 6 Gegenstimmen.

 


  • TOP4: Straßenname für die neue Stichstraße zur Dorfstraße in Preisendorf; Beratung und Beschlussfassung

Es gab verschiedene Vorschläge. Der Gemeinderat stimmte nach kurzer Aussprache mit 12:5 Stimmen für den Vorschlag „Am Kirchenfeld“ nach dem dortigen Flurstück.

 


  • TOP5: Neubau eines Kinderhauses mit 5 Gruppen in Karlsdorf; Auftragsvergabe Gewerk Außenanlagen; Beratung und Beschlussfassung.

    Es wurden 10 Gebote abgegeben, das wirtschaftlichste Angebot einer Firma aus St. Wolfgang liegt bei 279T€ und damit 45T€ unter der Kostenschätzung. Einstimmig.


  • TOP 6: Beitragsersatz der Kinderbetreuungsgebühren für die Monate April und Mai 2021; Beratung und Beschlussfassung

    Herr Bürgermeister Streu hatte es auf der Homepage der Gemeinde schon vorab bekanntgegeben: auch für April & Mai ist eine Entlastung bei den Betreuungsgebühren möglich: Elterninfo Betreuungsgebühren April/Mai 2021

    Der Gemeinderat stimmte einstimmig zu, die Betreuungsgebühren analog der Monate zuvor bei Vorliegen der genannten Voraussetzungen zu erstatten.
    Die Erstattung soll so schnell wie möglich erfolgen.

 


  • TOP7: Neuer Name für das geplante Kinderhaus – Kindergarten „Villa Regenbogen“ und Kinderkrippe „Villa Rappelkiste“; Beratung und Beschlussfassung

Der Namensvorschlag lautet „Villa Löwenzahn“. Einstimmig beschlossen.


  • TOP8: Übergabe des Mittagessens an den Dienstleister kitafino; Zusammenarbeit mit dem Kochhaus Oskar; Beratung und Beschlussfassung

    Das Kochhaus Oskar hat mitgeteilt, daß eine Kooperation mit dem genannten Dienstleister ab dem Kindergartenjahr 2021/22 eingegangen wird. Die Bestellung & Abrechnung erfolgt dann direkt durch die Eltern über eine App.

Der Kindertagesstättenausschuss hat sich das Konzept angesehen und empfiehlt dem Gemeinderat die Zustimmung. Einstimmig.


  • TOP9: Festsetzung der Kindergartengebühren und der Krippengebühren für das Kindertageseinrichtungenjahr 2021/2022; Beratung und Beschlussfassung

In diesem Jahr werden die Kindertagesstätten ein Defizit von ca. 1 Mio€ erwirtschaften. Die Anstellungsschlüssel wurden erläutert, hier ist das Ziel, diese stetig anzupassen, indem Neueinstellungen zurückhaltend oder gar nicht erfolgen.

Eine Gegenüberstellung der Gebühren mit umliegenden Gemeinden wurde erstellt, hier liegt Forstern im oberen Preisbereich. Die Abrechnungsstruktur soll geändert werden, da diese einen immensen Aufwand in der Verwaltung erzeugen. Hier soll eine Vereinfachung durch Buchungskategorien erfolgen.

  • Im Konsolidierungskonzept zum Haushalt der Gemeinde wurde eine Erhöhung der Gebühren um 20% eingeplant. Dies ist in den Augen von Herrn Streu aktuell so nicht umsetzbar. Herr Goldammer wies darauf hin, daß die nun vorgeschlagenen Nicht-Umsetzung der Erhöhung hier problematisch sein könnte.

Auf Basis des aktuell Mittelwertes von 1,65€ je Stunde wurden Buchungskategorien vorgeschlagen. Somit gibt es keine Preiserhöhung im Stundensatz.

Der Gemeinderat beschließt die Festlegung der Gebühren gemäß des Vorschlags einstimmig.

 


  • TOP10: Festsetzung der Hortgebühren für das Kindertageseinrichtungenjahr 2021/2022; Beratung und Beschlussfassung

    Hier gab es zuletzt eine Erhöhung auf 1,90€ je Stunde. Bei einer 20%igen Erhöhung läge Forstern weit über den Preisen anderer Gemeinden. Analog zum Kindergarten lautet der Vorschlag, auch hier Buchungskategorien mit dem alten Mittelwert von 1,90€ festzusetzen.

Einstimmig.


  • TOP11: Festsetzung der Gebühren für die außerschulische Mittagsbetreuung; Beratung und Beschlussfassung

    Die ausserschulische Mittagsbetreuung ist nicht kostendeckend. Aktuell sind ca. 50 Kinder angemeldet. Die Gebühren sollen gemäß Vorschlag der Verwaltung bei 4.-€ bzw. 6,50€ je nach Buchungszeit zu belassen. Einstimmig.


  • TOP12: Schließtage der gemeindlichen Kindertagesstätten; Beratung und Beschlussfassung

    Die Schließtage wurden im letzten Jahr auf 30 Tage pro Jahr angehoben. Dies wird beibehalten. Einstimmig.


  • TOP13: Gewichtungsfaktor 2,0 für unter dreijährige Kinder in den Kindergärten „Villa Regenbogen“, „Villa Wirbelwind“ und „St. Korbinian“; Beratung und Beschlussfassung

    Die Regierung von Oberbayern hat mitgeteilt, daß hier eine Förderung mit dem Faktor 2,0 möglich ist, wenn Kinder nicht im Monat der Aufnahme in den Kindergarten bereits 3 Jahre alt sind. Laut Herrn Goldammer bedeutet dies eine 5-stellige Förderung. Beschlossen mit einer Gegenstimme.


  • TOP14: Änderung der Satzung über die Erhebung von Gebühren für die Benutzung der Kindertageseinrichtungen der Gemeinde Forstern; Beratung und Beschlussfassung

    Überarbeitet wurden unter anderem die Anmeldegebühr (jetzt 10.-€) und die Regelung zur Erhebung anderer Gebühren. Die Ferienbetreuung im Hort ist ab sofort wochenweise buchbar. Die Abrechnung der Essensgebühren (siehe TOP8) ist nur neu geregelt. Regelungen bei Überschreitung der Buchungsgebühren wurden eingefügt.

  • Der Gemeinderat beschließt den Satzungsentwurf wie vorgestellt. Einstimmig.

 


  • TOP15: Änderung der Satzung für den Betrieb und die Benutzung der Kindertageseinrichtungen der Gemeinde Forstern; Beratung und Beschlussfassung

    Herr Bürgermeister Streu wies auf die Änderungen bzw. neuen Regelungen hin. Am Freitag wird die Öffnungszeit auf Vorschlag der Einrichtungen auf 15:00h reduziert. Dies wird auch Einsparungen bei den Personalkosten bedeuten. Herr Streu stellte in Aussicht, daß man sich ja nach der Eröffnung in Karlsdorf überlegen könnte, zukünftig in einer einzigen Einrichtung eine Langzeitgruppe zu etablieren, aber nicht in allen Einrichtungen wie bisher.

Die Kernzeiten und Buchungsgruppen wurden entsprechend neu fixiert.

Der Gemeinderat stimmte dem Vorschlag einstimmig zu.

 


  • TOP16: Bauleitplanung benachbarter Gemeinden; Gemeinde Hohenlinden – 1. Änderung des Bebauungsplans Nr. 29 – Altstockach-Ost; Beteiligung gemäß § 4 Abs. 2 BauGB; Beratung und Beschlussfassung
  • Der Gemeinderat stellt fest, daß die Belange der Gemeinde Forstern nicht berührt werden, bittet jedoch um Beteiligung am weiteren Verfahren. Einstimmig.

 


  • TOP17: Anfragen / Informationen
    • Es gab eine Anfrage zur Übernahme der Kosten für eine FSJ-Stelle. Die Kosten liegen bei ca. 8-10T€/Jahr. Die Stelle wurde im Haushaltsplan nicht vorgesehen. In der Vergangenheit waren diese Stellen durchaus wertvoll für die Kindergärten, die Jugendarbeit oder den FC Forstern. Der Gemeinderat sieht dies positiv
    • In Preisendorf werden Stromleitungen im Gehweg verlegt. Hier fragten die Kraftwerke Haag, ob anschließend geteert oder gepflastert werden soll. Die Mehrkosten müsste die Gemeinde tragen. Hier tendiert man zur Teerung.

 

Weitere ggf. noch unter diesem Punkt besprochene Themen habe ich leider dann nicht mehr verfolgen können, da ich die Sitzung auf Grund der Ausgangssperre kurz vor 22:00h verlassen habe. 

Der Beitrag Gemeinderatssitzung 4.5.2021: Kindergartengebühren, Ortsmitte & Bauordnung erschien zuerst auf SPD & parteifreie Bürgerinnen und Bürger.

]]>
Gemeinderatssitzung 10.11.2020: Pfarrzentrum, Spielplätze, Bauhof und Städtebauförderung https://spd-parteifreie-forstern.de/gemeinderatssitzung-10-11-2020-pfarrzentrum-spielplaetze-bauhof-und-staedtebaufoerderung/ Wed, 11 Nov 2020 07:47:06 +0000 https://spd-parteifreie-forstern.de/?p=1840 TOP1: Genehmigung der Niederschrift über die öffentliche Sitzung des Gemeinderates vom 13.10.2020 Die Niederschrift wurde einstimmig genehmigt.   TOP2: Vorstellung der aktuellen Planungen für das Pfarrzentrum durch Herrn Pfarrer Christoph Stürzer und Herrn Kirchenpfleger Anton Grill; Beratung und Beschlussfassung zum weiteren Vorgehen. Bereits aus dem Jahr 2012 stammt der Entwurf der Architekten Neumann und Heinsdorff: […]

Der Beitrag Gemeinderatssitzung 10.11.2020: Pfarrzentrum, Spielplätze, Bauhof und Städtebauförderung erschien zuerst auf SPD & parteifreie Bürgerinnen und Bürger.

]]>

Die Niederschrift wurde einstimmig genehmigt.

 

  • TOP2: Vorstellung der aktuellen Planungen für das Pfarrzentrum durch Herrn Pfarrer Christoph Stürzer und Herrn Kirchenpfleger Anton Grill; Beratung und Beschlussfassung zum weiteren Vorgehen.

Bereits aus dem Jahr 2012 stammt der Entwurf der Architekten Neumann und Heinsdorff:

Der heute vorgestellte Entwurf weicht von diesem Ursprungsentwurf ab. Herr Pfarrer Stürmer schilderte den Diskussionsverlauf in den letzten Jahren, der sowohl eine anderen Blick auf die Nutzung als auch aktuell auf die machbaren Kosten (Vorgabe der Diözese) beinhaltete. Der Entwurf von damals ist damit hinfällig, da nun nur 1 Baukörper umgesetzt werden soll.

Hierfür gibt es 2 mögliche Varianten:

Bevor auf Basis dieses Entwurfs weitergeplant werden kann, bittet man seitens der Kirche um einen Gemeinderatsbeschluss bezüglich der Verwendung der Flächen.

Die Gemeinde Forstern hatte vor Jahren zugesagt, die Erschliessung vorzunehmen, so daß die um 90 Grad gedrehte Nordvariante (zweites Bild) hier den Vorteil hätte, nicht den gesamten Bereich des Areals kurzfristig erschließen zu müssen. Einige Gemeinderäte sprachen sich ebenfalls aus verschiedenen Gründen für diese Variante aus, da hier das verbleibende Grundstück mehr Möglichkeiten offen ließe und ggf. von der Gemeinde erworben werden könnte.

Der Vorteil der „Kopfvariante“ (erstes Bild) für das Ordinariat besteht im sofortigen Baurecht. Die Baumaßnahme soll laut Pfarrer Stürzer innerhalb von 5 Jahren abgeschlossen werden.

Der Gemeinderat bittet das Ordinariat, die um 90 Grad gedrehte „Nordvariante“ umzusetzen. Einstimmiger Beschluss.

 

  • TOP3: Zuschussantrag des Singkreises Forstern vom 30.9.2020; Beratung und Beschlussfassung

Der Singkreis hat auf Grund der Einschränkungen durch die Corona-Auflagen einige Konzerte / Veranstaltungen absagen müssen und bittet um einen Zuschuss in Höhe von 3000.-€ bis 4000.-€.

Einige Gemeinderäte sprachen sich in der Diskussion für die Unterstützung aus. Der Gemeinderat beschließt einstimmig einen Zuschuss in Höhe von 4000.-€.

 

  • TOP4: Nutzung des Schulgeländes und des Spielplatzes; Beratung und Beschlussfassung über die Nutzung für die Öffentlichkeit

Die Schulleitung hat darum gebeten, sich Gedanken zu machen, wie die Nutzung des Schulgeländes, gerade jetzt im Hinblick auf Corona, geregelt werden kann. Die Kinder der Schule / Mittagsbetreuung müssen Maske tragen, private Nutzer tun dies in der Regel nicht, was dann zu Diskussionen führt.

Der Wunsch von Frau Dr. Taubert wäre, daß bis 16:00h der Bereich als Schulgelände ausgewiesen wird, auf dem dann aktuell automatisch Maskenpflicht herrscht. Eine weitere Variante wäre des Ausweis als Schulgelände mit einem Betretungsvebot bis 16:00h, was zusätzlich auch die teilweise herrschende Lärmproblematik erledigen könnte.

Mehrere Gemeinderäte sprachen sich dafür aus, den Spielplatz weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich zu halten. Eine Alternative Regelung könne laut einem Gemeinderat auch sein, die Kernschulzeit bis 13:00h mit einem Zugangsverbot für die Öffentlichkeit zu belegen.

Der Gemeinderat beschließt, während der Corona-Pandemie auf dem Schulgelände durch Schilder darauf hinzweisen, daß auf dem Schulgelände bis 16:00h Maskenpflicht herrscht. Einstimmig.

 

 

  • TOP5: Spielplatz am Hirschbachweg; Beratung und Beschlussfassung zum weiteren Vorgehen

Aktuell ist die Lärmbelästigung, auch durch „Partys“ und Treffen am Abend, wohl sehr ausgeprägt. Die Anwohner hatten um mehrere Maßnahmen gebeten, um hier Abhilfe zu schaffen: Entfernung der Tore vom Bolzplatz, Reduktion der Nutzungszeit von 22:00h auf 20:00h, Entfernen oder Verlagerung der Bank.

Direkt am Hirschbachspielplatz hat die Gemeinde keine Grundstücke, auf die man z.B. Bolzplatz und Bank verlagern könnte. Hier würde sich nur das Grundstück am Feuerwehrhaus eignen, wo der Bereich aber (möglicherweise zu) gut einsehbar ist.
Simona Loupal merkte an, daß hier eine sehr schnelle Lösung angebracht wäre, da die Jugendlichen hier nach den erfolgten Gesprächen sonst das Gefühl hätten, daß sich „wieder nichts tut“.

Thorsten Scharmatinat sprach an, daß die kurzfristige Lösung nur das eine sei, aber ein integriertes Konzept für die Jugendlichen notwendig ist, da sonst immer nur eine Verlagerung des Treffpunkts im Freien erfolgt. Simona Loupal unterstrich, daß man eine Alternative schaffen muss. Solange es keinen Alternativtreffpunkt gibt, wird man alleine mit Maßnahmen am Hirschbachspielplatz nicht weiterkommen.

Die Verwaltung wird beauftragt, ein Gelände zu suchen, auf denen die Tore und die Sitzbank aufgestellt werden können. Einstimmig.

 

  • TOP6: Städtebauförderung: Beratung und Beschlussfassung über die Bedarfsermittlung 2021

Neben der bereits beschlossenen Maßnahme zur Planung der Staatsstraße empfiehlt die Regierung laut Herrn Bürgermeister Streu, weitere Maßnahmen für 2021 zur Förderung zu beantragen. Hier geht es zunächst nur um die Zurverfügungstellung von finanziellen Mitteln seitens der Regierung für Maßnahmen im Rahmen des Gestaltungskonzeptes Ortsmitte. Die ursprüngliche Idee der Gemeinde Forstern war, sich auf eine Maßnahme „Staatsstraße“ zu konzentrieren, die Regierung von Oberbayern empfiehlt jedoch die Beantragung von weiteren Maßnahmen, u.a. auch eine Untersuchung zum Einzelhandel, was weder durch die Ortsplaner noch durch Gemeinderat nachvollzogen werden kann.

Der Bürgermeister stellte einige mögliche Maßnahmen vor, die in den Antrag, der zum 1.12.2020 gestellt werden muss, aufgenommen werden könnten. Der finanzielle Aufwand wurde hier von Herrn Gronle (Büro Plankreis) geschätzt.

Der Gemeinderat folgt dem Formulierungsvorchlag von Herrn Gronle und beantragt Mittel in Höhe von Gesamt 140T€ für das Jahr 2021, einstimmig.

 

  • TOP7: Antrag auf Machbarkeitsprüfung der Verlagerung des Bauhofes auf das Grundstück hinter den neuen Recyclinghof; Beratung und Beschlussfassung

Auf Antrag der CSU-Fraktion soll die Verlagerung untersucht werden. Dadurch könnte, bei einer gleichzeitigen Verlagerung der Parkplätze für den geplanten EDEKA, der verbleibende Grund für vermarktbare Gewerbegrundstücke zur Verfügung stehen.

Bürgermeister Streu merkte an, daß in der Sitzung vom 28.7.2020 ein klares Votum für eine Weiterführung der Verhandlungen der Verwaltung mit dem EDEKA-Investor Singer erteilt wurde. Dieser Antrag verändert nun wieder die Ausgangsbasis und würde erfolgte Gespräche wieder obsolet machen.

Auch war in den ursprünglichen Überlegungen eine Synergie aus Feuerwehrhaus und Bauhof angedacht. Die Planungen waren komplett fertiggestellt, jedoch hatte der vorhergehende Gemeinderat angesichts der Kosten das Projekt quasi „in letzter Minute“ gestoppt. Nun muss man sich überlegen, was man genau an welcher Stelle umsetzen möchte und in welchem Kostenrahmen dies möglich ist.

Franz-Josef Obermaier rekapitulierte die langjährigen Überlegungen zu möglichen Standorten für den Bauhof und meinte, daß er die aktuelle Diskussion nicht verstehen könne und aus seiner Sicht eine neue Studie für einen weiteren möglichen Standort nicht sinnvoll ist. Erwin Nominacher ergänzte, daß man an dem Ziel festhalten muss, daß der Bau günstiger werden muss und daher geprüft werden muss, welche Verpflichtungen man gegenüber dem Planer / Architekten etc. hat und wie man aus diesen ggf. „herauskomme“.

Bürgermeister Streu fasste zusammen, daß der gestellte Antrag lautet, eine Verlagerung zu prüfen. Ein anderes Thema, das nun in der Diskussion vermischt wurde, ist, die abgeschlossenen Verträge zu prüfen um den Bauhof (an der geplanten Stelle) zu geringeren Kosten zu realisieren.

Der Antrag der CSU wurde mit 8:8 Stimmen abgelehnt.

  • TOP8: Infrastrukturatlas der zentralen Informationsstelle des Bundes; Vertrag über die Teilnahme am Infrastrukturatlas gemäß §77 Abs.1 Nr.1 TGK;

Die Verwaltung wurde seitens der Behörde aufgefordert, diesen Vertrag zu unterzeichnen. Herr Donig erläuterte die Hintergründe und den damit verbundenen Aufwand. Man verpflichtet sich zur Lieferung entsprechender Infrastrukturdaten (zu Kanalnetzen, Straßenbeleuchtung etc.) auf digitalem Weg. Derzeit liegen nur die Regenwasserkanäle in digitaler Form vor, diese könnten und müssten also geliefert werden.

Kosten entstehen durch die Datenlieferung, da hier ein Dienstleister beauftragt werden muss, da die Verwaltung dazu eigenständig nicht in der Lage ist. Die Kosten für diese Dienstleistung betragen laut Herrn Bürgermeister Streu einige hundert Euro.

Der Gemeinderat stimmte einstimmig zu, den Vertrag abzuschließen.

 

  • TOP9: Anfragen – Informationen
    • Die Deutsche Glasfaser ist bis ca. 15.12. im Gemeindegebiet unterwegs und wird dann ab März/April 2021 weiterarbeiten.
    • Eigene Corona-Informationen wird die Verwaltung nicht tagesaktuell zur Verfügung stellen können, daher wird auf der Homepage auf die Landkreisseite verlinkt.
    • Maria Feckl berichtete, daß für den Seniorenbeirat im Januar 2021 Wahlen anstehen.
    • Der Verstärkerbus nach Erding fahren (Stand heute) bis zu den Weihnachtsferien.

Der Beitrag Gemeinderatssitzung 10.11.2020: Pfarrzentrum, Spielplätze, Bauhof und Städtebauförderung erschien zuerst auf SPD & parteifreie Bürgerinnen und Bürger.

]]>