Kommunalwahl 2020

Bürgerenergiegesellschaft & Photovoltaik (PV)

Forstern ökologisch und ökonomisch nachhaltig gestalten.

Ein Aspekt für eine ökologisch und ökonomisch nachhaltige Gestaltung ist die Nutzung von selbst erzeugtem Strom in kommunalen Gebäuden.

Für das Kinderhaus in Karlsdorf wurde zur Umsetzung der PV-Anlage auch eine Beteiligung der Bürger in Aussicht gestellt. Der Merkur berichtete hierzu: Solarstrom vom Kinderhausdach

Tagsüber genutzte Einrichtungen, wie das Kinderhaus, haben den Vorteil, einen großen Teil des Stromes direkt während der “Öffnungszeiten” verbrauchen zu können. Hier sind im Bereich der kommunalen Einrichtungen – aber auch darüber hinaus – sicher weitere Potentiale vorhanden, den hier in Forstern benötigten Strom auch vor Ort regenerativ zu erzeugen.

Eine Bürgerbeteiligung zur Finanzierung solcher Projekte im Rahmen einer Genossenschaft, wie es beim Kinderhaus in Karlsdorf unter Beteiligung der BENG eG zunächst geplant war,  könnte auch unter einer eigenen “Bürgerenergiegesellschaft Forstern” entstehen. Die Vorteile:

  • Beteiligung der Bürger vor Ort an ihrer eigenen “Energiewende”.
  • Der Ertrag einer solchen Anlage bleibt vor Ort bei den beteiligten Bürgern und der Gemeinde.
  • Projekte vor Ort, zum “anfassen”.

In dem 2013 ausgearbeiteten Klimaschutzkonzept für Forstern wurden entsprechende Maßnahmen (PV auf gemeindlichen Gebäuden, Beteiligung der Bürger) auch bereits festgelegt:

Durch die Möglichkeit von finanziellen Beteiligungen der Bürger und regionaler Betriebe an gemeinschaftlichen Betreiberanlagen (z.B. Photovoltaik, Windkraft) bzw. den Einsatz regionaler Rohstoffe und Energieträger wird die regionale Wertschöpfung bereits heute erheblich gestärkt und Arbeitsplätze gesichert.

Es wird Zeit, daß einiges von dem, das damals erarbeitet wurde, nun konkret umgesetzt wird:

  1. Prüfung der gemeindlichen Gebäude auf PV-Eignung
  2. Erarbeitung eines Modells für Eigenversorgung,  Mieterstrom oder Stromdirektlieferung
  3. Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger im Rahmen einer Bürgerenergiegesellschaft / -genossenschaft.
  4. Einrichtung einer Kooperation / eines regionalen Stammtisches. Viele Gemeinden stehen vor solchen Fragen und es gibt rundherum schon tolle Projekte, von denen man lernen kann!